Russland möchte Spielzeug zensieren: Was in der Duma vorgeschlagen wird.

Russland möchte Spielzeug zensieren: Was in der Duma vorgeschlagen wird
Russland möchte Spielzeug zensieren: Was in der Duma vorgeschlagen wird

Nach Angaben von inkorr.com: Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat berichtet, dass in der Staatsduma Russlands die Möglichkeit einer obligatorischen Prüfung ausländischer Spielzeuge, die Verstärkung der Zollkontrollen und die Gewährung von Subventionen an lokale Hersteller im Rahmen eines Programms diskutiert wird, das 'traditionelle Werte' fördert.

Spielzeuge als Propagandainstrument

Bei der Diskussion mit dem aussagekräftigen Titel 'Spielzeuge als Kanal versteckter Propaganda...' behaupten die Abgeordneten, dass Spielzeuge ein Instrument des 'hybriden Krieges' sein können und Kinder von der Liebe zur Heimat ablenken. Daher schlagen sie vor, internationale Marken zu filtern und bestimmte Linien als 'destruktiv' zu kennzeichnen, um ein zensierendes Register 'richtiger' Bilder zu erstellen.

Zentralisierung der Kontrolle

Russland setzt seine Politik totaler kultureller Zensur fort, die nicht nur Filme und Spiele, sondern auch Kinder-Spielzeuge betrifft. Die Behörden streben unter dem Vorwand des 'Schutzes der Kinder' eine Zentralisierung der Kontrolle über Inhalte an und verwandeln den Markt für Kinderspiele in ein Mittel ideologischer Beeinflussung.

'Die Unterstützung inländischer Hersteller' könnte nur ein Vorwand für die Umverteilung von Haushaltsmitteln zugunsten loyaler Auftragnehmer sein, - erklärte das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation.

Die Kontrolle über Spielzeuge in Russland ist Teil des allgemeinen Trends zu brutaler kultureller Zensur, die darauf abzielt, nicht nur Medien, sondern auch kulturelle Produkte für Kinder zu regulieren. Unter dem Deckmantel des Schutzes vor negativen externen Einflüssen werden Einschränkungen eingeführt, die sich negativ auf die Entwicklung der kindlichen Vorstellungskraft und Kreativität auswirken können.

Somit spiegeln die Versuche russischer Abgeordneter, den Markt für Kinderspiele zu regulieren, die Absicht wider, nicht nur wirtschaftliche, sondern auch kulturelle Aspekte des Lebens zu kontrollieren. Dies verdeutlicht den allgemeinen Trend zur Verstärkung der Kontrolle über das Informationsfeld im Land mit dem Ziel, bestimmte Weltanschauungen bei der jungen Generation zu formen. Die Situation rund um Spielzeuge könnte schwerwiegende Folgen für die Entwicklung und kreative Aktivität von Kindern haben.


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