Ab 1. April: Russland bereitet Großmobilmachung auf der Krim vor – neue Angriffe im Süden.
Moskaus Pläne zur Einbindung der Krim-Bewohner
Nach Angaben von UATV: Ab dem 1. April will Russland in großem Umfang Bewohner der vorübergehend besetzten Krim für Kampfeinsätze gegen die Ukraine rekrutieren. Dabei soll die 810. Marineinfanterie-Brigade aufgefrischt und am südlichen Frontabschnitt neue Einheiten aufgestellt werden. Den vorliegenden Informationen zufolge werden die mobilisierten Krim-Bewohner für Angriffsoperationen eingesetzt, was auf eine weitere Eskalation der Kämpfe in dieser Region hindeutet.
Neue Division und weitere Verbände
Konkret plant Russland, auf Basis der 810. Marineinfanterie-Brigade eine neue Division zu formieren. Im Zuge dieser Initiative entstehen am südlichen Frontabschnitt frische Truppenteile, darunter:
- 55. Marineinfanterie-Division der russischen Streitkräfte
- 120. Marineinfanterie-Division der russischen Streitkräfte
Diese neuen Verbände sollen voraussichtlich bei Angriffen in den Richtungen Oleksandriwka und Huljajpole zum Einsatz kommen. Ein Teil der Truppen ist nach Angaben von Wladyslaw Woloschin im Raum Kursk stationiert, der andere Teil gehört zur operativ-taktischen Gruppe 'Krim'. Dies verdeutlicht die Intensivierung der Kampfhandlungen und die Ausweitung der russischen Präsenz im südlichen Frontabschnitt, was die Lage in der Region in naher Zukunft beeinflussen dürfte.
Die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung der Krim in die Kampfhandlungen könnte ein Zeichen dafür sein, dass Russland zunehmend Schwierigkeiten hat, seine Fronttruppen aufzufüllen. Gleichzeitig deutet dies auf eine mögliche strategische Neuausrichtung im Krieg gegen die Ukraine hin, die verstärkt auf offensive Operationen setzt. Eine solche Eskalation birgt die Gefahr neuer Gewaltwellen und einer weiteren Verschärfung des Konflikts, was die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft erfordert.
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