Außenministerin Finnlands: Russland wird auch nach dem Krieg eine Bedrohung für Europa bleiben.
Nach Angaben von FREEДOM:
Erklärung der Außenministerin Finnlands
Am 30. August, während einer Sitzung des Rates der Europäischen Union für Auswärtige Angelegenheiten in Kopenhagen, betonte die Außenministerin Finnlands, Elina Valtonen, die Notwendigkeit, die langanhaltende Bedrohung durch Russland anzuerkennen. Sie verglich die Risiken, die von der russischen Politik ausgehen, mit einer Krebserkrankung.
'Die freiheitliebende Welt muss sich auf die tatsächliche Bekämpfung des Krebses konzentrieren und nicht nur auf die Bekämpfung von Schmerzen. Das bedeutet, dass wir die Tatsache akzeptieren müssen, dass Russland, leider, eine langfristige strategische Bedrohung darstellen wird, und dass es somit nicht nur für die Ukraine in Zukunft, sondern auch für uns alle eine Bedrohung darstellen wird. Daher müssen wir die Kraft in uns finden und sie vereinen, um Druck auf Russland auszuüben, damit es die Morde stoppt', sagte die Außenministerin Finnlands.
Valtonen betonte auch die aktive Unterstützung der europäischen Länder für die Bemühungen des US-Präsidenten Donald Trump um eine friedliche Lösung der Situation in der Ukraine.
'Aber gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass das, was in der Ukraine passiert ist, sich niemals wiederholt. Und offensichtlich ist Russland allein dafür verantwortlich. Sie haben den Krieg ursprünglich begonnen. Und wir müssen auch verstehen, dass einfach irgendein Frieden nicht helfen wird, denn das Problem ist, dass das Leben unter Besatzung kein wahrer Frieden für die Menschen ist. Das ist das Gegenteil von Freiheit. Das bedeutet Deportationen, Vergewaltigungen, Gewalt und letztendlich, dass die Menschen nicht in der Lage sind, ein volles, freies Leben zu führen, so wie sie es möchten', sagte Valtonen.
Wir erinnern daran, dass der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg zuvor mitgeteilt hatte, dass die europäischen Länder bereits sechsmal mehr Munition produzieren als vor zwei Jahren.
Die Thesen von Elina Valtonen unterstreichen die Wichtigkeit der Sicherheitsfrage in Europa und die Notwendigkeit kollektiven Handelns. In der heutigen Zeit ist es wichtig, die Einheit im Kampf gegen Aggressionen zu bewahren, um Stabilität und Sicherheit nicht nur für die Ukraine, sondern für den gesamten Kontinent zu gewährleisten. Die Entwicklung der Ereignisse rund um den Konflikt in der Ukraine dictiert die Notwendigkeit, die Kräfte der Nachbarländer und Partner im Umgang mit Bedrohungen neuer Art zu konsolidieren.
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