Mobilisierung selbst von Menschen mit Behinderung: So funktioniert Russlands System in besetzten Gebieten.
Die Lage in den besetzten ukrainischen Gebieten
Nach Angaben von UATV: In den vorübergehend besetzten Teilen der Ukraine hat Russland ein Netzwerk zur Bereitstellung von Mobilisierungsressourcen aufgebaut. Dieses System schließt auch Männer mit Behinderung ein, die für den Kriegsdienst herangezogen werden. Diese Praxis zeigt die Ausbeutung der lokalen Bevölkerung und den Aufbau einer Infrastruktur zur Ausbildung von Personal für die russische Armee. Bekannt ist, dass in den besetzten Gebieten Männer mit verschiedenen körperlichen Beeinträchtigungen eingesetzt werden, unter anderem in Einheiten, die Kampfdrohnen steuern. Diese Vorgehensweise verdeutlicht die menschenverachtende Logik des Krieges.
Aktualisierung der wehrpflichtigen Berufe
Russland aktualisiert derzeit die wehrpflichtigen Berufsspezialisierungen für Männer und Frauen. Dies deutet auf eine Ausweitung der Mobilisierungsmöglichkeiten hin. Parallel dazu wurde in diesen Regionen eine Ausbildungsinfrastruktur geschaffen, um Menschen für den Armeedienst vorzubereiten. Gleichzeitig erhalten Einheimische, die einen Vertrag mit der Armee unterschreiben, weniger Geld als Personen, die auf russischem Staatsgebiet leben. Dies ist ein klares Zeichen für eine zweistufige Behandlung.
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation beim ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat berichtete von einer totalen Zwangsmobilisierung in den besetzten Gebieten der Regionen Donezk und Luhansk. Vira Yastrebova wies darauf hin, dass:
'Diejenigen, die gehen können, werden als Sturminfanterie eingesetzt, also für Aufklärung und das Aufspüren ukrainischer Feuerstellungen.' Vira Yastrebova
Sie fügte hinzu: 'Die Einbindung der lokalen Bevölkerung in die Reihen der Besatzungsarmee dauert leider an.' Ihrer Aussage nach gilt für Putin: 'Solange ein Soldat nicht auf dem Schlachtfeld gestorben ist, kann er noch eingesetzt werden.' Dies zeigt, dass Russland alle verfügbaren Ressourcen zur Unterstützung seiner Militäroperationen in der Ukraine nutzt, ungeachtet des Zustands der Mobilisierten.
Die Situation unterstreicht die schwerwiegenden humanitären Probleme, mit denen Menschen in den besetzten Gebieten konfrontiert sind. Die Zwangsmobilisierung führt dort zu Verlust von Leben und Gesundheit in der Zivilbevölkerung. Der Einsatz von Männern mit Behinderung und die Ausbildung neuen Militärpersonals vor Ort deuten auf eine wachsende Spannung in der Region und die Fortsetzung des Konflikts hin, der die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft erfordert. Humanitäre Organisationen sehen sich möglicherweise gezwungen, auf diese Lage zu reagieren, um die Rechte der betroffenen Menschen zu schützen.
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