Moskau droht Verlust von 1,5 Millionen Soldaten binnen zwei Jahren – welche Folgen das hätte.

Moskau droht Verlust von 1,5 Millionen Soldaten binnen zwei Jahren – welche Folgen das hätte
Moskau droht Verlust von 1,5 Millionen Soldaten binnen zwei Jahren – welche Folgen das hätte

Hochrechnungen zu russischen Verlusten im Ukraine-Krieg

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Abgeordnete Ruslan Horbenko rechnet damit, dass Russland innerhalb von zwei Jahren Krieg gegen die Ukraine rund 1,5 Millionen Soldaten verlieren könnte. Eine derartige Dezimierung, so seine Einschätzung, könnte einen Machtwechsel in Russland auslösen. Derzeit liegen die monatlichen Verluste laut Horbenko zwischen 40.000 und 60.000 Mann – hochgerechnet ergibt das die genannte Summe von etwa 1,5 Millionen Gefallenen über zwei Jahre. Zum Vergleich: Diese Zahl übersteigt die Bevölkerungszahl mancher europäischer Hauptstädte.

Kriegsdauer und politische Auswirkungen

Der Politiker geht zudem davon aus, dass der Konflikt bis ins Jahr 2027 andauern könnte – solange Wladimir Putin am Leben sei.

„Meine Überzeugung hat sich nicht geändert. Ich war mir immer sicher, dass der Krieg bis Ende 2027 dauern wird“, so Ruslan Horbenko.
Diese Einschätzung unterstreicht die mögliche Länge der Kampfhandlungen und deren Konsequenzen für die russische Führung.

Analysten und Politiker beobachten daher weiterhin aufmerksam die Entwicklungen in der Ukraine und Russland sowie die verschiedenen Szenarien für die kommenden Jahre. Der enorme Verlust an Menschenleben und die zeitliche Ausdehnung des Krieges könnten die politische Lage in Russland grundlegend verändern – ebenso wie den Krieg selbst, der bereits jetzt außergewöhnlich lange andauert.

Diese Prognosen verdeutlichen die schwerwiegenden Probleme, denen sich Russland im Krieg mit der Ukraine gegenübersieht. Die hohen Verlustraten könnten Unmut in der Bevölkerung schüren und die Kritik an der Staatsführung verstärken, was langfristig eine Neuordnung der politischen Kräfteverhältnisse nach sich ziehen könnte. Angesichts der Dauer des Konflikts bleibt es wichtig, die weiteren Ereignisse und die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf die Lage in der Region zu verfolgen.


Lesen Sie auch

Werbung