Münchner Sicherheitskonferenz: Sibiha stellt Russlands strategisches Versagen in der Ukraine fest.
Außenminister Sibiha auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Nach Angaben von Novyny.live: Russland hat in der Ukraine keines seiner strategischen Ziele erreicht. Das erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sibiha auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur deutete er als Versuch, die Bevölkerung durch die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage moralisch zu brechen.
„Warum attackiert er unser Stromnetz, unser Energiesystem? Weil er die Stimmung und den Kampfeswillen unserer Bevölkerung untergraben will“, so Sibiha.
Diese Attacken auf lebenswichtige Infrastruktur seien ein Mittel Russlands, um der Ukraine und dem Westen einen Verhandlungsfrieden zu diktieren. Einige dieser Schläge, so der Minister weiter, hätten im Westen der Ukraine, nahe der NATO-Grenze, stattgefunden.
„Putin muss die Konsequenzen seiner destruktiven Haltung verstehen“, fügte Andrij Sibiha hinzu und betonte die Notwendigkeit einer strategisch klaren Antwort auf das russische Vorgehen.Die Angriffe auf Kraftwerke und Umspannwerke treffen die Zivilbevölkerung besonders hart und zielen auf einen kalten Winter ab.
Forderung nach einer asymmetrischen Antwort
Um die ukrainischen Ziele dennoch zu erreichen, sei ein asymmetrischer Ansatz unerlässlich, forderte Sibiha. Diese Äußerungen spiegeln die offizielle Haltung der ukrainischen Regierung wider, die in den russischen Aktionen vor allem einen Krieg gegen die Moral der Menschen sieht.
Sibihas Auftritt auf der bedeutenden internationalen Bühne unterstrich die strategische Einigkeit der Ukraine mit ihren Partnern und die immense Bedeutung fortgesetzter internationaler Unterstützung. Angesichts der anhaltenden russischen Aggression betonte die ukrainische Seite die Dringlichkeit umfassender Maßnahmen zum Schutz ihrer nationalen Interessen und zur Bewahrung der Widerstandskraft der Bevölkerung – einem entscheidenden Faktor für die Stabilität und Verteidigungsfähigkeit des Landes.
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