General Malomusch: Russland fehlt die Kraft für eine Großoffensive.

General Malomusch: Russland fehlt die Kraft für eine Großoffensive
General Malomusch: Russland fehlt die Kraft für eine Großoffensive

Russland mangelt es an Ressourcen für großangelegte Angriffsoperationen

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische General Mykola Malomusch sieht Russland nicht in der Lage, eine umfassende Offensive zu starten. Grund sei das Missverhältnis zwischen Verlusten und Mobilisierungsfähigkeit. Der Gegner verfüge derzeit nicht über die nötigen Mittel für systematische Angriffsoperationen, da monatlich etwa 30.000 bis 35.000 russische Besatzer getötet würden, während Russland nur rund 25.000 Menschen pro Monat einziehen könne. Diese Diskrepanz zehrt langfristig an der Kampfkraft.

Für Operationen in der Oblast Saporischschja wären etwa 120.000 Mann nötig. Im Fall des Gebiets Donezk stiege diese Zahl auf 200.000 bis 250.000 Personen. Malomusch betonte, dass Russland für eine große Offensive mindestens weitere 300.000 ausgebildete Soldaten benötige.

„Das heißt, es werden mindestens weitere 300.000 Soldaten benötigt, aber ausgebildete“, präzisierte General Mykola Malomusch.

Probleme im russischen Militärindustriekomplex

Die Lage im russischen Militärindustriekomplex gibt ebenfalls Anlass zur Sorge. Dem Land fehlen heute die Ressourcen, um den hochtechnologischen Teil seiner Rüstungsindustrie wiederaufzubauen. Zudem schwindet die externe Unterstützung für Russland, insbesondere aus dem Iran und Nordkorea. Malomusch hob hervor, dass „für eine großangelegte Operation nicht nur mehr Mannschaften“ nötig seien. Dank moderner Technologien, einer professionelleren Verteidigungsstrategie und gezielten Gegenangriffen würden feindliche Offensivoperationen bereits im Ansatz entwertet.

„Eine Perspektive für eine großangelegte Offensive besteht für die russischen Besatzer nicht“, unterstrich er.

Nach Einschätzung von Mykola Malomusch verfügt Russland somit nicht über ausreichende Ressourcen für erfolgreiche Großoffensiven. Dies verschaffe den ukrainischen Streitkräften in dem aktuellen Konflikt gewisse Vorteile. Die Analyse deutet darauf hin, dass die ukrainische Armee in absehbarer Zukunft eine strategische Überlegenheit erlangen könnte, während die gegnerischen Kapazitäten schwinden. Der Mangel an Mobilisierungsreserven und schrumpfende externe Hilfe könnten die Kampffähigkeit Russlands erheblich beeinträchtigen und so den Konfliktverlauf verändern. Vor diesem Hintergrund ist es für die Ukraine entscheidend, ihre Verteidigung weiter zu stärken und die internationale Zusammenarbeit zur Sicherung notwendiger Ressourcen und Technologien fortzuführen.


Lesen Sie auch

Werbung