Selenskyj bestätigt Angriffe auf russisches Hinterland: Reichweite von über 700 Kilometern und Einschränkungen im Flugverkehr.
Kiew setzt auf gezielte Schläge gegen die russische Infrastruktur
Nach Angaben von UATV: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat offiziell bestätigt, dass die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe auf militärische Ziele in Russland fortsetzen. Dabei betonte er die erfolgreiche Nutzung von weitreichenden Waffensystemen.
„Unsere Soldaten erzielen gute Ergebnisse mit Langstreckenwaffen, die Ziele in einer Entfernung von mehr als 700 Kilometern von unserer Staatsgrenze treffen“, so der ukrainische Staatschef. Die Angriffe richten sich sowohl gegen Ziele auf dem russischen Kernland als auch in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine.
Am 14. Juni 2023 führten ukrainische Einheiten mehrere koordinierte Schläge durch. Zu den getroffenen Objekten gehörten:
- Eine Anlage in der russischen Oblast Jaroslawl, die mit der Erdölindustrie in Verbindung steht;
- Das Chemiewerk „Asot“ in der Oblast Tula;
- Die Fabrik „Krymskyj Tytan“ im besetzten Armjansk auf der Krim.
Als Reaktion auf diese Angriffe wurde in 28 russischen Regionen Luftalarm ausgelöst. Der Flugbetrieb an sechs russischen Flughäfen musste vorübergehend eingestellt oder eingeschränkt werden. Selenskyj stellte klar:
„Die Ukraine führt ihren Plan mit Langstreckenschlägen gegen Russland aus und setzt dabei auch Mittelstreckenangriffe um. Dies ist die Antwort auf die Weigerung Russlands, diesen Krieg zu beenden.“Diese Aktionen untermauern die Strategie Kiews, den Druck auf den Aggressor kontinuierlich zu erhöhen.
Der Konflikt erreicht eine neue Dimension
Die anhaltenden Angriffe tief im russischen Hinterland zeigen eine deutliche Eskalation des Krieges. Beide Seiten versuchen, ihre strategischen Positionen zu verbessern. Für die Ukraine ist dies ein Signal, dass sie in der Lage ist, auch entfernte Bedrohungen zu bekämpfen und die Initiative zu behalten. Dieser Schritt könnte langfristig die Taktiken in diesem Krieg verändern und den weiteren Verlauf des Konflikts beeinflussen.
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