Kreml-Ziel bleibt Landbrücke nach Transnistrien – Experte warnt vor Eskalation.
Strategische Ziele im Ukraine-Krieg
Nach Angaben von TSN.ua: Der Kreml hat seine langfristigen Kriegsziele keinesfalls aufgegeben. Laut dem Militärexperten Oleg Schdanow zählt dazu insbesondere die Schaffung eines Landkorridors zur abtrünnigen Region Transnistrien. Russland setze weiterhin auf einen Durchbruch an der Südfront, um dieses Ziel der sogenannten 'Speziellen Militäroperation' zu erreichen. Schdanow betonte, menschliche Verluste spielten für die russische Führung keine Rolle, und ein dauerhafter Frieden sei unter diesen Voraussetzungen nicht zu erwarten.
Die regelmäßigen und systematischen Äußerungen hochrangiger Kreml-Vertreter wie Dmitri Peskow, Sergej Lawrow und Nikolai Patruschew bestätigen die anhaltende Unterstützung für das Konzept der 'Neurussland'. Dies zeigt deutlich, dass Moskau entschlossen ist, seinen Einfluss in der Region zu wahren und seine expansiven Pläne weiterzuverfolgen.
Zwischenfall mit Drohne in Moldau
Erst kürzlich, am 7. Februar, meldete die moldauische Polizei den Absturz einer Drohne im Norden des Landes. Der Vorfall hatte sich bereits am Vortag im Dorf Sofia im Bezirk Drochia ereignet. Bei dem Gerät vom Typ 'Gerbera' handelte es sich nach Angaben der Behörden um eine Aufklärungsdrohne ohne Sprengkopf, die keine Explosionsgefahr darstellte. Dennoch wertete das moldauische Außenministerium den Eindringling in den Luftraum als klaren Verstoß gegen die staatliche Souveränität.
Die Lage in der gesamten Schwarzmeerregion bleibt somit äußerst angespannt. Die fortgesetzten aggressiven Handlungen Russlands und sein Festhalten an der Neurussland-Ideologie bereiten den Nachbarstaaten große Sorge. Die Ambitionen auf Transnistrien bergen ein erhebliches Eskalationspotenzial, das die Sicherheit in Osteuropa nachhaltig gefährden könnte. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, diese Bedrohungen ernst zu nehmen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
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