Warum die russische Marine in Noworossijsk auf Granit beißt: Sturm verhindert Raketenangriff.
Sturm im Schwarzen Meer stoppt russische Raketen
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 1. Oktober 2023 griff Russland die Ukraine mit einem massiven Schlag aus ballistischen Raketen, Langstreckenbombern und Drohnen an. Auffällig war jedoch, dass keine Marschflugkörper des Typs 'Kalibr' von See aus abgefeuert wurden. Der Grund dafür lag in einem schweren Sturm. Der ehemalige Kapitän zur See Andrij Ryschenko erklärte, dass mindestens ein vorbereiteter Fregatte im Hafen von Noworossijsk aufgrund der extremen Wetterbedingungen seine Raketen nicht einsetzen konnte. Dies zeigt die Verwundbarkeit der russischen Marine durch die Naturgewalten.
Noworossijsk: Ein strategischer Fehlgriff für die Kriegsflotte?
Der Hafen von Noworossijsk gilt als einer der ungünstigsten Stützpunkte für die russische Schwarzmeerflotte. Ryschenko wies darauf hin, dass Winde in dieser Region sehr schnell hohen Seegang aufbauen, was die Schifffahrtssicherheit erheblich beeinträchtigt. Im Vergleich dazu bietet der Hafen von Sewastopol auf der annektierten Krim deutlich bessere und geschütztere Bedingungen für Kriegsschiffe. Diese geografischen Nachteile stellen die militärische Effektivität Noworossijsks als Marinestützpunkt grundsätzlich in Frage, insbesondere bei schlechtem Wetter.
Der Vorfall macht die operativen Schwierigkeiten deutlich, mit denen die russische Flotte im Schwarzen Meer konfrontiert ist – sowohl durch den Krieg als auch durch natürliche Widrigkeiten. Die Unfähigkeit, von Noworossijsk aus 'Kalibr'-Raketen zu starten, offenbart taktische Einschränkungen und unterstreicht die Notwendigkeit verlässlicherer Basen. Vor diesem Hintergrund könnten Russlands weitere militärische Planungen von einer Neubewertung der Sicherheit seiner verbliebenen Marinestandorte abhängen.
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