Russlands strategisches Ziel: Pokrowsk und Myrnohrad bis Februar einnehmen.
Russlands militärische Absichten für Pokrowsk und Myrnohrad
Nach Angaben von UATV: Russland verfolgt nach Angaben des ukrainischen Generals Mykola Malomusch das Ziel, die Städte Pokrowsk und Myrnohrad bis Februar 2023 unter seine Kontrolle zu bringen. Der Angreifer strebt dabei ein weiteres Vordringen in Richtung Kramatorsk an. Die Kampfhandlungen in der Region haben sich intensiviert, und die ukrainischen Streitkräfte setzen alles daran, den feindlichen Vormarsch zu stoppen. Diese Städte sind wichtige Verkehrsknotenpunkte im Donbas.
Am 18. Januar 2023 wurde bekannt, dass russische Truppen versuchen, Pokrowsk und Myrnohrad zu erobern. Allein in den vergangenen 24 Stunden konnten ukrainische Verteidiger auf der Achse Pokrowsk 45 feindliche Sturmangriffe abwehren. Bereits am 17. Januar 2023 wurden 133 Gefechtskontakte registriert, bei denen über 100 Soldaten der Angreiferseite getötet wurden.
Gegenmaßnahmen der ukrainischen Streitkräfte
Mykola Malomusch betonte zudem, dass ukrainische Einheiten aktiv daran arbeiten, die Nachschublinien des Gegners zu zerstören. 'Parallel dazu gibt es Versuche, von Norden her auf Pokrowsk selbst vorzurücken, was wir nicht zulassen', so der General.
'Unser zweiter Schwerpunkt liegt natürlich auf Angriffen gegen die Logistik.' - Mykola Malomusch
Die Lage im Raum Kostjantyniwka war äußerst angespannt, wie sein Kommentar verdeutlicht: 'In den vergangenen 24 Stunden war es bei Kostjantyniwka sehr heiß hergegangen.'
Die strategischen Pläne der russischen Streitkräfte für die Einnahme von Pokrowsk und Myrnohrad sind alarmierend. Die ukrainischen Truppen führen weiterhin erbitterte Kämpfe, stoppen die Offensivbemühungen des Aggressors und treffen dessen Versorgungswege. Diese Entwicklungen unterstreichen die immense Bedeutung der Kontrolle über diese Schlüsselorte im Konfliktverlauf und demonstrieren die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Streitkräfte unter schwierigsten Bedingungen. Die hohe Zahl der Gefechte zeigt, dass die Lage in der Region kritisch bleibt und das Risiko einer weiteren Eskalation hoch ist.
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