Russland plant den Start einer Interkontinentalrakete: Geheimdienst berichtete Details.
Russland plant den Test der interkontinentalen ballistischen Rakete RS-24
Laut Informationen der Hauptdirektion für Aufklärung des Verteidigungsministeriums beabsichtigt Russland in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai, die interkontinentale ballistische Rakete RS-24 vom Komplex 'Jars' zu testen. Dieser Start ist als Ausbildungs- und Kampfmission vorgesehen und erfolgt mit dem Ziel, Druck auf die Ukraine, die EU und die NATO auszuüben.
Die Rakete wird von einem mobilen Bodenkomplex in der Nähe des Siedlungspunkts Swobodny im Gebiet Swerdlowsk, Russland, gestartet. Die Reichweite dieser Rakete beträgt über 10.000 Kilometer. Die RS-24 ist eine Modifikation der Rakete des Komplexes 'Topol-M' und wurde vom Moskauer Institut für Wärmetechnik entwickelt. Ihr Gewicht beträgt 49.000 kg.
Im Jahr 2007 wurde auf dem Übungsgelände 'Plesetsk' in der Region Archangelsk der erste Teststart der RS-24 auf das Übungsgelände Kura (im Norden der Region Kamtschatka) durchgeführt. Die Stationierung dieser Waffe wurde 2010 bestätigt.
Kürzlich testete Russland die Rakete 'Oreschnik' über Dnipro, wodurch das Unternehmen 'Pivdenmash' beschädigt wurde. Der Raketentest fand auf dem Übungsgelände 'Kapustin Jar' in der Region Astrachan statt. Wladimir Putin kommentierte dieses Ereignis mit den Worten über den 'erfolgreichen Test' einer neuen Waffe.
Experten sind der Meinung, dass solche Aktionen des Kremls darauf abzielen, seine nukleare Stärke zu demonstrieren. Studien des Instituts für Kriegsstudien zeigen, dass Russland mit ballistischen Raketen und nicht-nuklearen Mitteln versucht, sich der Welt zu präsentieren.
Ukrainische und internationale Partner sollten aufmerksam und vorsichtig gegenüber den aggressiven Aktionen Russlands auf der internationalen Bühne sein, die die Stabilität und Sicherheit in der Region bedrohen.
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