Lubinez: Russland exekutierte bis Ende 2025 insgesamt 337 ukrainische Kriegsgefangene.
Die Lage der ukrainischen Kriegsgefangenen
Nach Angaben von TSN.ua: Bis zum Ende des Jahres 2025 hat Russland nach Angaben des ukrainischen Parlamentsbeauftragten für Menschenrechte, Dmytro Lubinez, 337 ukrainische Kriegsgefangene hingerichtet. Diese Zahlen belegen massive Verstöße gegen die Menschenrechte und gegen internationale Normen zur Behandlung von Gefangenen. Die systematische Missachtung des humanitären Völkerrechts durch Russland stellt eine schwere Eskalation dar.
Laut UN-Angaben sind mehr als 95 Prozent der ukrainischen Kriegsgefangenen systematischer Folter ausgesetzt.
Dmytro Lubinez stellte fest: 'Russland hat Folter zur Staatsräson erhoben und setzt sie als Waffe ein.'Diese Aussage unterstreicht das grausame Schicksal ukrainischer Soldaten in russischer Gefangenschaft.
Rückkehr von Gefangenen
Aus russischer Gefangenschaft konnten insgesamt 6422 Ukrainer zurückgeführt werden. Unter ihnen befanden sich:
- 409 Zivilpersonen
- 2016 Kinder
Trotz dieser Rückführungen bleiben Hinrichtungen und Folter ein drängendes Problem. So erschossen russische Militärs am 20. Dezember drei ukrainische Soldaten südlich von Huljajpole. Am 27. Dezember wurden im Bezirk Pokrowsk zwei weitere ukrainische Verteidiger exekutiert. Diese Vorfälle zeigen die akute Lebensgefahr für gefangene ukrainische Soldaten und erfordern dringendes Handeln der internationalen Gemeinschaft.
Die Situation ist ein alarmierender Beleg für die fortgesetzte Verletzung des humanitären Völkerrechts und verlangt nach einem sofortigen Eingreifen der Weltgemeinschaft. Die fortgesetzte Praxis der Hinrichtungen und Folterungen gefährdet nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern untergräbt die fundamentalen Prinzipien des internationalen Rechts. Es ist entscheidend, dass Organisationen wie die Vereinten Nationen sich aktiver in diese Krise einbringen und den Schutz der Menschenrechte im Krieg gewährleisten.
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