Ukraine: Russland sucht Starlink-Ersatz für Drohnen – Angriffe tief im Hinterland.

Ukraine: Russland sucht Starlink-Ersatz für Drohnen – Angriffe tief im Hinterland
Ukraine: Russland sucht Starlink-Ersatz für Drohnen – Angriffe tief im Hinterland

Aktuelle Lage an der Front

Nach Angaben von Novyny.live: Russische Einheiten greifen weiterhin mit Drohnen militärische und zivile Ziele im ukrainischen Hinterland an. Die Angriffe erfolgen in einer Tiefe von 40 bis 50 Kilometern hinter der Frontlinie. Gleichzeitig versuchen die russischen Streitkräfte, Alternativen zum Starlink-System für die Steuerung ihrer Drohnen zu finden. Dabei setzen sie unter anderem auf unbemannte Fluggeräte vom Typ 'Molnija', die jedoch auf heftigen Widerstand der ukrainischen Verteidiger stoßen.

Innerhalb von nur drei Tagen gelang es einer ukrainischen Brigade, 100 dieser 'Molnija'-Drohnen zu zerstören. Dies unterstreicht die hohe Effektivität der ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen feindliche Drohnenangriffe. Zur Kommunikation und Steuerung ihrer Drohnen nutzen die Russen Funkverbindungen, Glasfaser-Internet sowie das Satellitenkommunikationssystem 'Kometa'.

Krisenherde und diplomatische Signale

Besonders angespannt bleibt die Lage in den Abschnitten um Kupjansk und Pokrowsk, wo die russischen Truppen weiterhin offensiv vorgehen. Wie Maksym Schorin betonte,

„Die Hauptaufgabe der ukrainischen Streitkräfte muss jetzt darin bestehen, den Vormarsch der Russen an der Front zu stoppen.“
Dies ist entscheidend, um die Sicherheit ukrainischen Territoriums zu gewährleisten.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte zudem, dass selbst eine vollständige Übergabe des Donbass-Gebiets Moskau nicht zufriedenstellen würde. Dies zeigt, dass Russland trotz der aktuellen Bemühungen der ukrainischen Armee entschlossen ist, seine aggressive Politik fortzusetzen. Die Front bleibt damit ein kritischer Schauplatz, an dem beide Seiten weiterhin hohe Intensität zeigen.

Die zunehmende Nutzung von Drohnen durch die russischen Streitkräfte belegt eine Weiterentwicklung ihrer Taktik, um sich den Gegebenheiten des Krieges anzupassen. Gleichzeitig beweisen die erfolgreichen Zerstörungen der 'Molnija'-Drohnen durch ukrainische Einheiten deren Fähigkeit, auf neue Bedrohungen schnell und wirksam zu reagieren. Die anhaltenden Kämpfe bei Kupjansk und Pokrowsk sowie die unversöhnlichen Töne aus Moskau deuten darauf hin, dass der Konflikt vorerst keine militärische Entspannung erfahren wird.


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