Unterirdische Fluchtrouten: Wie Belarus und Russland Migranten in die EU schleusen.
Unterirdische Wege in die EU
Nach Angaben von TSN.ua: Die polnische Grenzschutzbehörde ist im Jahr 2025 auf eine neue Taktik der Migrantenschleusung gestoßen: den Bau von Tunneln unter der Grenze von Belarus aus. Mindestens vier dieser unterirdischen Passagen wurden entdeckt. Einer der größten Tunnel wurde nahe dem ostpolnischen Dorf Narewka gefunden. Über diesen einen Gang wurden schätzungsweise 180 Menschen, die vorwiegend aus Afghanistan und Pakistan stammten, illegal nach Polen gebracht.
Ausmaß der Tunnel und polnische Gegenmaßnahmen
Der Tunnel bei Narewka ist etwa 1,5 Meter hoch und erstreckt sich 50 Meter auf belarussischer sowie 10 Meter auf polnischer Seite. Dieser Vorfall ist Teil der anhaltenden Migrationskrise an der EU-Außengrenze, die seit dem Jahr 2021 andauert. Als Reaktion darauf hat Polen bereits über 200 Kilometer physischer Barrieren und ein umfassendes Videoüberwachungssystem an der Grenze zu Belarus errichtet.
Diese neuen Schleusungsmethoden zeigen, wie kriminelle Netzwerke ihre Taktiken ständig anpassen, um Grenzsicherungen zu umgehen. Der polnische Grenzschutz verstärkt seine Bemühungen, um derartige Versuche zu vereiteln und die Lage unter Kontrolle zu halten.
Der Vorfall verdeutlicht die Komplexität der illegalen Migration in Europa, die nicht nur durch politische und wirtschaftliche Faktoren angeheizt wird, sondern auch durch die immer ausgefeilteren Methoden der Schleuser.
Die entdeckten Tunnel belegen, dass Kriminelle unermüdlich nach neuen Lücken in den Grenzsicherungen suchen. Dies stellt die europäischen Staaten vor ständig neue Herausforderungen im Kampf gegen illegale Einwanderung. Polen reagiert darauf mit einer weiteren Verstärkung seiner Grenzanlagen und intensiviert die Zusammenarbeit mit anderen EU-Ländern, um die Kontrolle und Sicherheit an der Außengrenze zu erhöhen.
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