31 Schiffsabfahrten dokumentiert: Russland und Belarus setzen Raub ukrainischen Getreides fort.
Die Lage beim Getreideexport aus der Ukraine im Jahr 2023
Nach Angaben von UATV: Russland und Belarus setzen ihren groß angelegten Export von ukrainischem Getreide aus den vorübergehend besetzten Gebieten fort. Dabei wird die Ware als eigene deklariert. Nach Angaben des ukrainischen Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation (ZBD) wurden im Jahr 2022 über 2 Millionen Tonnen Getreide aus der Ukraine abtransportiert. Diese Handlungen verstoßen gegen internationales Recht und die Rechte des angegriffenen Staates.
Bis März 2023 bestätigte das ZBD, dass die Ausfuhren durch Russland und Belarus unvermindert andauern. Die Aggressoren nutzen dafür Häfen in den besetzten Gebieten. Dadurch entstehen massive Schäden für die ukrainische Landwirtschaft und die gesamte Wirtschaft des Landes. Dieses Vorgehen ist Teil einer systematischen Strategie, sich ukrainische Ressourcen widerrechtlich anzueignen.
Systematischer Diebstahl von Getreide
Seit Anfang 2026 wurden mindestens 31 Schiffstransporte mit gestohlenem Getreide aus den besetzten Gebieten registriert. Diese dokumentierten Fälle belegen, dass es sich um einen systematischen Raubzug handelt. Die Ernährungssicherheit der Ukraine und der gesamten Region wird dadurch ernsthaft gefährdet. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, umgehend zu handeln, um die ukrainischen Interessen zu schützen und die geraubten Güter zurückzuholen.
Der Getreideexport aus den besetzten ukrainischen Gebieten durch Russland und Belarus untergräbt die Grundpfeiler des Völkerrechts. Neben den wirtschaftlichen Schäden für die Ukraine drohen negative Auswirkungen auf den globalen Nahrungsmittelmarkt. Es ist entscheidend, dass die Weltgemeinschaft diese Rechtsverstöße klar benennt und die Ukraine bei der Verteidigung ihrer Rechte unterstützt.
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