Russland gehen die Geldquellen aus: Experte warnt vor neuen Steuern und Reformen bis 2026.
Die finanzielle Lage Russlands
Nach Angaben von UATV: Der Wirtschaftsexperte Oleh Pendsin schlägt Alarm: Russland habe seine Finanzierungsquellen für das Haushaltsdefizit so gut wie ausgeschöpft. Dies zwinge die Regierung, nach neuen Mitteln zu suchen, um die laufenden Ausgaben zu decken. Laut Pendsin gab es bis zum Jahr 2026 einen finanziellen Puffer – doch der nationale Wohlstandsfonds Russlands existiere nicht mehr.
Zu Beginn des Jahres 2022 belief sich der Nationale Wohlstandsfonds noch auf rund 135 Milliarden US-Dollar, was dem Staat erheblichen finanziellen Spielraum verschaffte. Mit der Einführung neuer Steuern am 1. Januar 2023 seien diese Reserven jedoch faktisch aufgebraucht.
„Der nationale Wohlstandsfonds ist nicht mehr vorhanden“, betonte Pendsin und verwies auf die ernsten Herausforderungen für die russische Wirtschaft.
Mögliche Umbrüche in der Führung
Pendsin deutete zudem an:
„Höchstwahrscheinlich stehen uns sehr tiefgreifende Veränderungen im russischen Establishment bevor.“Dies lasse auf mögliche interne Machtverschiebungen schließen, die durch die finanziellen Engpässe ausgelöst werden könnten. Die Haushaltslage in Russland werde zunehmend angespannter, weshalb die Führung gezwungen sei, neue Wege zur Bewältigung dieser Probleme zu finden.
Die finanzielle Schieflage Russlands könnte die politische Stabilität des Landes massiv beeinträchtigen. Wenn die Budgetreserven schwinden und neue Finanzierungsquellen erschlossen werden müssen, drohen eine Neujustierung der Wirtschaftspolitik sowie personelle Wechsel an der Spitze. Solche wirtschaftlichen Schwierigkeiten gehen in der Regel mit sozialen Unruhen und politischen Spannungen einher – sowohl im Inland als auch im Verhältnis zum Ausland.
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