Russland setzte Sexspielzeuge, Kosmetik und einen Ukrainer für Sabotageakte in Europa ein.
Die russischen Geheimdienste führten eine Serie von Paketexplosionen in Europa durch, berichtet die Zeitung 'Hlavkom' unter Berufung auf Reuters. Diese Explosionen ereigneten sich letzten Sommer in Kurierlagern in Großbritannien, Deutschland und Polen. In diesen Lagern wurden Pakete mit selbstgebauten Zündern und brennbaren Flüssigkeiten gefunden. Ermittler stellten fest, dass der Hauptnachrichtendienst Russlands für diese Explosionen verantwortlich ist.
Im Rahmen der Ermittlungen gibt es fünf Verdächtige, darunter der Ukrainer Wladyslaw Derkawetz. Hinweise, die er von einem Mann mit dem Pseudonym Krieger erhalten hatte, wurden bei ihm gefunden. Der Paketzulieferer Oleksandr Besrukawej wird ebenfalls verdächtigt, sich auf Angriffe auf Frachtflugzeuge vorzubereiten, die nach Nordamerika fliegen.
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bestreitet die Verbindung Russlands zu diesen Brandstiftungen und bezeichnete sie als 'Fake News'. Zuvor hatte ein britisches Gericht drei bulgarische Staatsbürger als russische Spione anerkannt. Auch im Januar 2025 wurde die Suche nach russischen Drohnen im britischen Ozean eingeleitet, doch später stellte sich heraus, dass die Geräusche durch Wale verursacht wurden.
Lesen Sie auch
- Zum zweiten Mal in Folge fällt die große Marineparade in Sankt Petersburg aus – das steckt dahinter
- Vier Theorien zum Verschwinden der russischen Zentralbankchefin aus der Öffentlichkeit
- Spitzentreffen zu Ukraine-Frieden: Frankreich, Großbritannien und Deutschland beraten über Selenskyjs Vorschlag an Putin
- Treffen mit Selenskyj geplant: Frankreich, Großbritannien und Deutschland loten Friedenschancen mit Putin aus
- Nach Putin-Treffen: Russische Oligarchen überweisen 220 Milliarden Rubel für den Ukraine-Krieg
- Der Kreml gibt der Ukraine ein zwei-monatiges Ultimatum: Truppen zurückziehen oder Konsequenzen erwarten

