Kreml-Sprecher Peskow räumt Krieg ein: Die „Spezialoperation“ sei am Westen gescheitert.

Kreml-Sprecher Peskow räumt Krieg ein: Die „Spezialoperation“ sei am Westen gescheitert
Kreml-Sprecher Peskow räumt Krieg ein: Die „Spezialoperation“ sei am Westen gescheitert

Peskow spricht erstmals offen von Krieg

Nach Angaben von Novyny.live: Dmitri Peskow, der Sprecher von Wladimir Putin, hat eingeräumt, dass Russlands Aggression gegen die Ukraine nicht länger als „Spezialoperation“ bezeichnet werden könne. Grund dafür sei die Unterstützung Kiews durch westliche Staaten. Damit bricht der Kreml erstmals offen mit der eigenen Propaganda, die den Krieg bislang als begrenzte Militäraktion darstellte.

In einem Gespräch mit Journalisten erklärte Peskow wörtlich:

„Die Spezialoperation hat sich in einen echten Krieg verwandelt, weil sich die Länder des Westens in den Konflikt eingemischt haben“
– Dmitri Peskow. Diese Aussage fällt zu einem Zeitpunkt, an dem die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe intensiviert haben. Am 5. Juli führten sie gezielte Schläge gegen russische Militärziele durch, darunter:

  • einen Militärflugplatz auf der Krim;
  • drei Munitionsdepots;
  • zwei Straßenbrücken.

Zudem griffen die ukrainischen Verteidigungskräfte in der Nacht zum 5. Juli die Hafen- und Öl-Infrastruktur nahe Sankt Petersburg an. Peskow bezeichnete diese Aktionen als „terroristisch“. Die jüngsten Entwicklungen an der Front und die veränderte Wortwahl aus dem Kreml deuten auf eine deutliche Eskalation des Konflikts hin – und darauf, dass Moskau seine eigene Erzählung nicht länger aufrechterhalten kann.

Peskows Äußerungen markieren einen Wendepunkt in der offiziellen russischen Rhetorik. Sie zeigen, wie die russische Führung die Rolle des Westens für die zunehmende Gewalt verantwortlich macht. Die Unterstützung der Ukraine durch die USA und die Europäische Union könnte die weitere militärische Strategie beider Seiten beeinflussen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen in Osteuropa mit wachsender Sorge, da die Eskalation weitreichende Folgen für die regionale Sicherheit haben könnte.


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