Erstmaliger Einsatz einer Lenkbombe: Tote und Verletzte in Pawlohrad.
Angriff auf Pawlohrad
Nach Angaben von UATV: Am 20. Juli 2023 griffen russische Streitkräfte erstmals seit Beginn der groß angelegten Invasion die Stadt Pawlohrad in der Oblast Dnipropetrowsk mit einer gelenkten Fliegerbombe an. Der Einschlag ereignete sich gegen 10 Uhr morgens am Stadtrand, forderte zwei Todesopfer und verletzte mindestens 15 Menschen. Dutzende Fahrzeuge wurden beschädigt, und die Druckwelle zerstörte Fenster in mehrstöckigen Wohnhäusern.
Reaktionen des Bürgermeisters und der Anwohner
Bürgermeister Anatolij Werschyna besuchte die Einschlagstelle und äußerte sich zu dem Vorfall. Er betonte, dass ein Mehrfamilienhaus getroffen wurde, in dem sich keine kritische Infrastruktur befand.
'Zu behaupten, es handle sich um einen versehentlichen Treffer … Nein, das ist kein Fehler. Das dient der Einschüchterung der Bevölkerung. Aber ich bin überzeugt, die Menschen halten durch.' – Anatolij Werschyna
Anwohner äußerten Empörung und Angst. 'Es passiert so etwas Unbegreifliches. Was gibt es hier Wichtiges in unserem Viertel? Nichts. Und trotzdem wurde auf Zivilisten gezielt. Bei uns sind zwei Menschen gestorben', sagte die Bewohnerin Walentyna. Eine andere Anwohnerin ergänzte: 'Das ist furchtbar, Menschen waren blutüberströmt. Das ist schwer, ich wünsche niemandem, so etwas durchzumachen.'
Der Angriff richtete erhebliche Zerstörung an, doch die Gemeinschaft in Pawlohrad hält in dieser schwierigen Lage weiter zusammen. Diese Eskalation zeigt eine mögliche taktische Veränderung der russischen Streitkräfte auf, da erstmals eine gelenkte Bombe gegen ein Wohngebiet eingesetzt wurde.
- Der Zusammenhalt der Gemeinschaft ist von großer Bedeutung.
- Die Bewohner unterstützen sich gegenseitig in der ständigen Gefahr und Belastung.
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