Luftangriff auf Saporischschja am 20. Juli: Ein Toter und 17 Verletzte durch Gleitbombe.

Luftangriff auf Saporischschja am 20. Juli: Ein Toter und 17 Verletzte durch Gleitbombe
Luftangriff auf Saporischschja am 20. Juli: Ein Toter und 17 Verletzte durch Gleitbombe

Angriff auf Saporischschja

Nach Angaben von UATV: Am 20. Juli griffen russische Streitkräfte die Stadt Saporischschja an. Dabei kam ein Mann ums Leben, 17 weitere Menschen wurden verletzt. Der Angriff ereignete sich gegen 11:00 Uhr, als Gleitbomben auf das Gelände einer Garagenanlage niedergingen. Die Druckwelle zerstörte mehrere Garagen und beschädigte nahegelegene Fahrzeuge.

Durch die Explosion starb ein Mann. Zudem wurden nach dem Einschlag in einem Wohnhaus Menschen unter Trümmern verschüttet. Darunter befand sich ein elfjähriges Mädchen, das sich zum Zeitpunkt der Detonation in der Küche aufhielt. Ihre Mutter, Ekaterina, berichtete:

„Meine Tochter saß in der Küche. Fünf oder sechs Stunden haben wir gegraben, aber wir konnten sie leider nicht retten.“

Folgen der Detonation

Die Explosion zerstörte außerdem Fenster und beschädigte Balkone eines benachbarten Gebäudes. 17 Personen erlitten unterschiedliche Verletzungen, darunter Splitterwunden, Prellungen und Kopfverletzungen. Sie werden derzeit im Krankenhaus behandelt. Diese Tragödie verdeutlicht einmal mehr die Auswirkungen der Kampfhandlungen auf die Zivilbevölkerung in der Ukraine.

Der Angriff auf Saporischschja reiht sich in die anhaltenden Konflikte in der Ukraine ein, die immer wieder zu hohen Opferzahlen und Zerstörung führen. Der Vorfall lenkt erneut den Blick auf die humanitären Folgen des Krieges, unter denen nicht nur Soldaten, sondern vor allem auch unbeteiligte Zivilisten leiden.

  • Die Lage in der Ukraine bleibt angespannt.
  • Derartige Attacken sorgen sowohl in der Bevölkerung als auch in der internationalen Gemeinschaft für große Besorgnis.

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