Zelenskyj: Russlands Armee schrumpft trotz Rekrutierung – 35.000 Gefallene monatlich.

Zelenskyj: Russlands Armee schrumpft trotz Rekrutierung – 35.000 Gefallene monatlich
Zelenskyj: Russlands Armee schrumpft trotz Rekrutierung – 35.000 Gefallene monatlich

Verheerende Verluste der russischen Invasionstruppen

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat neue, drastische Zahlen zu den russischen Verlusten bekanntgegeben. Demnach verliert die russische Armee derzeit etwa 35.000 Soldaten pro Monat. Diese enorme Zahl zeigt, dass die Truppenstärke des Angreifers nicht mehr wächst, sondern stagniert. Zum Vergleich: Im gleichen Monat des Vorjahres beliefen sich die russischen Verluste noch auf etwa 14.000 Personen. Diese Entwicklung verdeutlicht die zunehmende Intensität der Kämpfe und die steigenden Blutzoll für die russische Seite.

Mobilisierung kann Verluste nicht ausgleichen

Zwar mobilisiert Russland derzeit etwa 43.000 Personen pro Monat. Nach Selenskyjs Angaben desertieren jedoch schätzungsweise 10 bis 15 Prozent der neu Eingezogenen. Diese Fluktuation schwächt die Bemühungen des Aggressors, seine personellen Verluste zu kompensieren, erheblich. Der Präsident wies darauf hin, dass der Einsatz von Drohnen und modernster Technologie ein entscheidender Faktor für die Stabilisierung der Frontlage sei.

„Ich teile mit Ihnen die realen Zahlen. Die echte Statistik sind 35.000 Gefallene pro Monat. 35.000 Soldaten“, unterstrich Selenskyj.

Er fügte hinzu: „Ihre Armee hat aufgehört zu wachsen. Das ist für uns wichtig, dank unserer Drohnenoperateure und Drohnentechnologien.“ Diese Daten spiegeln die aktuelle Lage an der Front wider und beeinflussen die Strategien beider Konfliktparteien. Die enormen Verluste stellen die langfristige Durchhaltefähigkeit der russischen Streitkräfte in Frage.

Ein möglicher diplomatischer Lichtblick: Am 23. Januar 2023 soll in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein erstes trilaterales Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland stattfinden. Dies könnte ein wichtiger Schritt zur Konfliktlösung sein.

Die von Präsident Selenskyj genannten Verlustzahlen deuten auf kritische Veränderungen an der Front hin und könnten die weitere russische Kriegsstrategie beeinflussen. Angesichts der hohen Desertionsrate unter den Mobilisierten könnte sich die Lage in der Armee des Angreifers weiter zuspitzen. Das für Januar geplante Dreier-Treffen könnte, vor dem Hintergrund dieser neuen militärischen Realitäten, eine wichtige Phase bei der Suche nach Wegen zu einer friedlichen Konfliktbeilegung einläuten.


Lesen Sie auch

Werbung