Schockierende Bilanz: Russlands Verluste in der Ukraine erreichen 1,2 Millionen Soldaten.
Russlands Behauptung zu Kupjansk entkräftet – heftige Kämpfe dauern an
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Generalstab hat die Aussage seines russischen Amtskollegen Waleri Gerassimow, Kupjansk-Wuslowyj sei erobert, widerlegt. Die von den ukrainischen Streitkräften bereitgestellten Lagekarten von DeepState zeigen, dass die Ortschaft nicht unter russischer Kontrolle steht. Tatsächlich toben dort weiterhin erbitterte Gefechte. Experten vermuten, dass der Kreml die Einnahme winziger Dörfer übertreibt, um in Moskau schneller Erfolgsmeldungen präsentieren zu können.
Eine verheerende Verlustbilanz für die russische Armee
Das Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington veröffentlichte am 28. Januar 2023 eine Studie zu den russischen Verlusten seit Kriegsbeginn in der Ukraine. Den Schätzungen zufolge hat die russische Armee seit Februar 2022 etwa 1,2 Millionen Soldaten verloren – getötet, verwundet oder vermisst. Bis zum 30. Januar 2023 bezifferte der ukrainische Generalstab die gesamten russischen Kampfverluste sogar auf 1.238.000 Personen.
Diese Verluste in der Ukraine übertreffen die des Sowjetisch-Afghanischen Krieges bei weitem, in dem die Rote Armee 17-mal weniger Soldaten verlor. Bemerkenswert ist zudem, dass Russland im Jahr 2022 mindestens 18.000 Bürger aus 126 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas an die Front geschickt hat. Nach Angaben irakischer Behörden haben sich allein etwa 5.000 irakische Staatsbürger der russischen Armee angeschlossen. Diese Rekrutierungspraxis unterstreicht den internationalen Charakter des Konflikts.
Die Zahlen belegen die schweren Verluste, die Russland in der Ukraine hinnehmen musste, und sorgen in der internationalen Gemeinschaft weiterhin für große Besorgnis.
Der Verlust von 1,2 Millionen Soldaten unterstreicht das Ausmaß und die Dauer des Ukraine-Krieges, der nicht nur für Russland, sondern auch für die globale Sicherheit schwerwiegende Folgen hat.
Die anhaltenden Kampfhandlungen und die Versuche des Kremls, die Informationslage zu kontrollieren, deuten auf den verzweifelten Versuch hin, die Moral der eigenen Truppen und der Bevölkerung aufrechtzuerhalten – selbst wenn die Realität an der Front weit weniger optimistisch ist. Dieser Kontext macht deutlich, wie wichtig die internationale Unterstützung für die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen die Aggression und für die Wiederherstellung ihrer territorialen Integrität ist.
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