NATO-Daten: Russlands monatliche Verluste in der Ukraine übersteffen sowjetische Afghanistan-Opfer.

NATO-Daten: Russlands monatliche Verluste in der Ukraine übersteffen sowjetische Afghanistan-Opfer
NATO-Daten: Russlands monatliche Verluste in der Ukraine übersteffen sowjetische Afghanistan-Opfer

Verheerende Bilanz für die russische Armee

Nach Angaben von Novyny.live: Die russischen Streitkräfte erleiden im Ukraine-Krieg Verluste in einem historisch beispiellosen Ausmaß. Laut NATO-Generalsekretär Mark Rutte beliefen sich die russischen Gefallenen allein im Dezember 2022 auf über 30.000 Soldaten. Diese Zahl übertrifft die Gesamtverluste der Sowjetunion im gesamten zehnjährigen Afghanistan-Krieg, die auf etwa 20.000 Mann geschätzt werden. Dieser Vergleich macht die Brutalität der aktuellen Kämpfe deutlich.

Rutte zufolge verliert die russische Armee heute monatlich mehr Kämpfer, als die Sowjetunion über ein Jahrzehnt hinweg in Afghanistan einbüßte. Im besagten Dezember 2022 entsprach dies täglich etwa tausend getöteten Soldaten – ein alarmierender Indikator für den rapiden Verbrauch an Menschenmaterial. Diese extrem hohen Verlustzahlen unterstreichen die Intensität der Kriegsführung.

Mobilisierungsprobleme und Folgen

Der NATO-Generalsekretär wies darauf hin, dass die sowjetischen Verluste in den 1980er Jahren bei 20.000 in zehn Jahren lagen. Die aktuellen russischen Monatsverluste übertreffen diese historische Marke somit um ein Vielfaches. Trotz dieser enormen Blutzolles setzt Russland seine Offensiven fort.

Die Daten deuten auf ein multiples Anwachsen der Personalverluste der russischen Invasionsstreitkräfte hin. Demgegenüber stehen Berichte, wonach sich die ukrainischen Militärverluste im Jahr 2025 um 13 Prozent verringert haben. Diese gegenläufige Entwicklung zeigt die unterschiedlichen Herausforderungen, vor denen beide Kriegsparteien stehen.

Die hohen Verluste der russischen Armee offenbaren gravierende Schwächen bei ihrer Mobilisierungsfähigkeit und der Aufrechterhaltung der Kampfkraft. — Mark Rutte

Die anhaltend hohen Verluste könnten die Moral der Truppe sowie die öffentliche Unterstützung für den Krieg in Russland weiter untergraben und so den Konfliktverlauf beeinflussen. Die verringerten ukrainischen Verluste lassen hingegen auf verbesserte defensive Taktiken und eine effektivere Kriegsführung schließen, was die Widerstandsfähigkeit der Ukraine stärkt.


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