Putin fehlen die Drohnen: Irans Shahed-Lieferungen stocken nach US- und israelischen Angriffen.
Moskaus Kriegskasse leidet unter der Krise
Nach Angaben von UATV: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird für den Kreml zunehmend zu einer finanziellen Belastungsprobe. Ein Hauptgrund dafür sind die stockenden Lieferungen von Shahed-Drohnen aus dem Iran, die Moskau zu überhöhten Preisen einkauft. Die Produktion dieser Waffen im Iran ist ins Stocken geraten, nachdem die USA und Israel gezielt Fabriken angegriffen haben. Dies führt dazu, dass Russland Schwierigkeiten hat, seine Front mit ausreichend Material zu versorgen.
Wirtschaftliche Engpässe und globale Verflechtungen
Experte Oleksandr Leonow betont, dass
„der Krieg für Russland extrem teuer ist. Um ihn auf dem bisherigen Niveau fortsetzen zu können, braucht Moskau Geld“. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass
„offensichtlich ein Teil der Bauteile nie in Russland angekommen ist“. Dies zeigt, wie sehr die wirtschaftlichen Probleme des Aggressors seine militärischen Fähigkeiten beeinträchtigen können.
Leonow berichtet zudem, dass „Russland den USA angeboten hat, die Weitergabe von Daten an den Iran einzustellen, falls Washington seine Hilfe für die Ukraine beendet“. Dies könnte ein Versuch sein, den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu mindern. Der finnische Präsident Alexander Stubb brachte einen „interessanten Vorschlag ins Spiel: Europa hilft bei der Sicherung der Straße von Hormus, während die USA die Ukraine unterstützen“. Die Verflechtung des Ukraine-Krieges mit globalen geopolitischen Fragen wird dadurch immer deutlicher.
Die Finanzierungskrise Russlands zeigt, wie stark der Kriegsverlauf von externen Lieferketten abhängt. Verzögerungen bei Bauteilen und wachsende wirtschaftliche Probleme könnten Moskau zwingen, neue Wege zur Beschaffung von Militärbedarf zu suchen, was die Dynamik des gesamten Konflikts verändern würde. Diese Entwicklung unterstreicht, wie regionale Kriege zunehmend mit globalen Machtspielen verwoben sind.
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