Russland lädt Journalisten in besetzte Städte ein: Was passiert an der Front.

Russland lädt Journalisten in besetzte Städte ein: Was passiert an der Front
Russland lädt Journalisten in besetzte Städte ein: Was passiert an der Front

Angebot von Russland für Journalisten

Nach Angaben von inkorr.com: Der Journalist der deutschen Zeitung Bild, Julian Reppke, erhielt eine Einladung von Russland, um die vorübergehend besetzten ukrainischen Städte Kupjansk und Pokrowsk zu besuchen. Dieses Angebot wurde im Namen des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, über einen Produzenten des russischen 'ersten Kanals' gemacht, um die Situation vor Ort zu zeigen.

In der Einladung wurde auch darauf hingewiesen, dass eine vorübergehende Einstellung der Kampfhandlungen in den Gebieten Pokrowsk und Kupjansk möglich ist, um die sichere Bewegung ausländischer Journalisten zu gewährleisten. Julian Reppke lehnte jedoch dieses Angebot ab und teilte seine Gedanken in den sozialen Netzwerken.

„Der staatliche russische Fernsehsender lädt mich nach Pokrowsk ein. Ich glaube nicht daran. Aber das ist gut! Ich wünsche euch viel Spaß, pro-kremlische Lautsprecher“, bemerkte der Journalist.

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation erklärte seine Bereitschaft, die Kampfhandlungen in bestimmten Zonen, in denen Kämpfe mit ukrainischen Streitkräften in Pokrowsk, Myrnohrad und Kupjansk stattfinden, vorübergehend auszusetzen. Der Oberkommandierende der Streitkräfte der Ukraine, General Oleksandr Syrskyi, bestätigte, dass die Lage in diesen Gebieten schwierig sei, wies jedoch die Aussagen der russischen Propaganda über eine Blockade zurück.

Gegenoffensive bei Pokrowsk

Der Journalist des Economist, Oliver Carroll, berichtete, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte eine Gegenoffensive bei Pokrowsk in der Oblast Donezk durchführen, um die logistischen Routen wiederherzustellen. Laut Militärnachrichtendiensten gibt es in den von Russland kontrollierten Gebieten einen Hubschrauberabzug.

Trotz der Angebote der russischen Seite, ausländische Journalisten zu den besetzten Städten 'zum Kennenlernen der Situation' einzuladen, berichten internationale Medien weiterhin aktiv über die Ereignisse in den Konfliktzonen, in denen der Krieg andauert. Die ukrainische Seite arbeitet aktiv daran, die Kontrolle über die Gebiete wiederherzustellen, die unter russischer Aggression geraten sind.


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