Zen-6-Chip Medusa Point von AMD: Leistungssprung von bis zu 10 Prozent.

Zen-6-Chip Medusa Point von AMD: Leistungssprung von bis zu 10 Prozent
Zen-6-Chip Medusa Point von AMD: Leistungssprung von bis zu 10 Prozent

Benchmark-Ergebnisse des mobilen AMD Medusa Point

Nach Angaben von ITC.ua — Техно: Erste Tests des mobilen AMD-Prozessors Medusa Point, der auf der Zen-6-Architektur basiert, zeigen deutliche Leistungssteigerungen im Vergleich zu seinen Vorgängern. Der Chip verfügt über insgesamt zehn Kerne, darunter vier leistungsstarke und sechs energieeffiziente. Seine Grundtaktfrequenz liegt bei 2,0 GHz, die maximale Taktrate erreicht 5,37 GHz.

Im Geekbench-Benchmark erzielte der Medusa Point 3329 Punkte im Single-Core- und 16555 Punkte im Multi-Core-Test. Damit verbessert er sich im Einzelkerntest um fünf Prozent und im Mehrkerntest um zehn Prozent gegenüber dem vorherigen Muster. Zum Vergleich: Das ältere Modell Ryzen AI 9 465 erreicht rund 2900 Punkte im Single-Core- und 14600 Punkte im Multi-Core-Test, während der Ryzen AI 9 365 im Schnitt auf 12410 Punkte im Multi-Core-Test kommt. Der neunkernige Apple M5 liegt mit etwa 17200 Punkten im Multi-Core-Test von Geekbench vorne.

Technische Details und Marktauswirkungen

Der Medusa Point verfügt über einen L2-Cache von 10 MB und einen L3-Cache von 32 MB. Die Markteinführung der Ryzen-AI-500-Serie, die unter dem Codenamen Medusa Point läuft, wird für Anfang nächsten Jahres erwartet. Damit positioniert sich AMD als ernstzunehmender Wettbewerber im Markt für mobile Prozessoren.

Die Einführung des Medusa Point könnte den Markt für Mobilprozessoren nachhaltig beeinflussen. Die spürbaren Leistungsverbesserungen gegenüber früheren Modellen zeigen die kontinuierliche Weiterentwicklung der AMD-Technologie und könnten sowohl Entwickler als auch Endverbraucher ansprechen. Dies dürfte den Marktanteil des Unternehmens stärken und Wettbewerber wie Intel und Apple zu weiteren Innovationen anspornen.


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