Neue Öl-Export-Tricks: Kreml setzt auf indische Firma Nayara Energy – Geheimdienst enthüllt Details.

Neue Öl-Export-Tricks: Kreml setzt auf indische Firma Nayara Energy – Geheimdienst enthüllt Details
Neue Öl-Export-Tricks: Kreml setzt auf indische Firma Nayara Energy – Geheimdienst enthüllt Details

Russlands Ölexport unter Druck: Kreml sucht Auswege

Nach Angaben von UATV: Um die wachsende Treibstoffknappheit im eigenen Land zu umgehen, hat der Kreml eine neue, dubiose Strategie für den Export von Erdölprodukten gestartet. Dabei setzt Russland auf die indische Firma Nayara Energy. Ein konkreter Fall: Der Tanker AGNI verließ am 20. Juni 2023 einen Ölstützpunkt von Nayara Energy mit einer Ladung von 67.500 Tonnen Ölprodukten. Auf hoher See wurde die Fracht heimlich auf einen zweiten Tanker namens GARNET umgeladen – und zwar bei abgeschaltetem automatischem Identifikationssystem (AIS), um die Spur zu verwischen.

Ukrainische Angriffe dezimieren Russlands Raffinerien

Am 14. Juli 2023 machte der ukrainische Militärgeheimdienst (HUR) diese undurchsichtigen Exportmanöver öffentlich. Grund für die Notlage: In den letzten 100 Tagen haben die ukrainischen Streitkräfte rund 50 Angriffe auf Russlands Treibstoffinfrastruktur geflogen. Mindestens 24 der 34 größten russischen Raffinerien wurden getroffen. Die Folge ist ein historischer Tiefstand: Die Ölverarbeitung in Russland fiel auf den niedrigsten Wert seit über 21 Jahren.

Durch die massiven Schäden an den Raffinerien ist Russland gezwungen, neue Wege für den Export seiner Ölprodukte zu suchen. Die Zusammenarbeit mit ausländischen Firmen wie Nayara Energy scheint Teil einer Ausweichstrategie des Kremls zu sein, um die akute Treibstoffkrise im Inland zu lindern.

Die Entwicklung zeigt den wachsenden wirtschaftlichen Druck auf Russland durch den Krieg und die internationalen Sanktionen. Der Verlust eines Großteils der Öl-Infrastruktur durch ukrainische Angriffe verschärft die Lage zusätzlich. Dies könnte langfristig die Fähigkeit Russlands untergraben, den heimischen Treibstoffmarkt stabil zu halten. Die Einbindung ausländischer Akteure in die Exportkette ist daher ein Versuch des Kremls, neue Absatzkanäle zu erschließen und die globalen energiepolitischen Schwierigkeiten zu umgehen.


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