Sechsstündiger Angriff: Russland feuert Raketenhagel auf ukrainische Städte.
Großangriff mit Raketen und Drohnen
Nach Angaben von UATV: Am 3. Februar hat Russland einen massiven Raketenangriff auf die Ukraine geflogen. Wie die EU-Botschafterin in der Ukraine, Katarina Mathernova, mitteilte, waren neben den Metropolen Kiew, Charkiw und Odessa fünf weitere Regionen betroffen. Allein über Charkiw zog sich der Beschuss sechs Stunden lang hin und löste in der Bevölkerung große Besorgnis aus. Solche Angriffe zielen gezielt auf die kritische Infrastruktur, um die Zivilbevölkerung im Winter besonders zu treffen.
Umfangreiches Waffenarsenal im Einsatz
Für den Angriff setzte Russland ein breites Spektrum an Präzisionswaffen ein, darunter:
- vier Raketen der Typen 'Zirkon' und 'Oniks'
- 32 ballistische Raketen vom Typ 'Iskander-M' und S-300
- sieben Marschflugkörper Ch-22 und Ch-32
- 28 Marschflugkörper Ch-101 und 'Iskander-K'
Zusätzlich kamen 450 Angriffsdrohnen zum Einsatz, darunter Modelle wie 'Schahid', 'Gerbera' und 'Italmas'.
Die EU-Botschafterin Katarina Mathernova schilderte die bedrohliche Nacht und teilte ihre persönlichen Eindrücke mit:
„Heute Nacht habe ich wieder im Badezimmer geschlafen. Es war eine sehr laute Nacht.“ - Katarina Mathernova
Sie betonte, dass es sich bei diesen Aktionen nicht um Kollateralschäden handelt, sondern um einen bewussten Teil der russischen Kriegsführung. Dabei werde die winterliche Kälte als Waffe eingesetzt, während Wärme und Stromversorgung gezielt angegriffen würden. Dieser Vorfall unterstreicht erneut die ernste Lage in der Ukraine und die ständige Bedrohung durch russische Raketenangriffe.
Der Beschuss ist Teil der anhaltenden Eskalation im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Der massive Einsatz von Raketen und Drohnen zeigt eine neue Qualität der Aggression. Die fortgesetzten Attacken auf zivile Infrastruktur zielen darauf ab, die Ukraine besonders in der kalten Jahreszeit zu destabilisieren. Diese Vorgehensweise sorgt international für Besorgnis und bestärkt die Diskussionen über weitere Unterstützungsmaßnahmen für das angegriffene Land.
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