Massiver Raketenangriff bei extremem Frost: Was über den jüngsten Angriff auf die Ukraine bekannt ist.
Massiver Angriff trifft die Ukraine inmitten einer Kältewelle
Nach Angaben von UATV: Russland hat die Ukraine mit einem massiven Raketenangriff überzogen. Mindestens sechs Menschen wurden dabei verletzt, Wohnhäuser und eine Schule beschädigt. Der Angriff erfolgte während einer extremen Kälteperiode, in der die Temperaturen in Kiew auf bis zu -20°C fielen. Mehr als 1.000 Gebäude wurden durch die Raketeneinschläge getroffen, wodurch viele Menschen ohne Heizung dastehen. Die Angriffe auf die kritische Infrastruktur treffen die Zivilbevölkerung in dieser Situation besonders hart.
Ablauf der Attacke und Reaktionen
Der Beschuss von Kiew fand Anfang Februar 2023 statt. In der Nacht zum 3. Februar setzte Russland eine große Anzahl ballistischer Raketen ein, was die Arbeit der ukrainischen Luftabwehr erheblich erschwerte. Von 70 abgefeuerten Raketen konnten 38 abgefangen werden. Der Sprecher der Luftstreitkräfte, Jurij Ignat, betonte die Besonderheit des Angriffs:
„Sehr, sehr viele ballistische Raketen waren es diesmal – es geht um Raketen, die auf einer ballistischen Flugbahn fliegen.“
Dies zeigt, dass trotz einer hohen Abfangquote die Lage kritisch blieb. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wertete den Angriff als gezielten Schlag gegen die Energieversorgung und sprach von einer Rekordzahl an ballistischen Geschossen.
„Es war ein gezielter Schlag gegen die Energieinfrastruktur und eine Rekordmenge an ballistischen Raketen.“
Er erklärte, die russische Armee habe eine Pause in den Angriffen genutzt, um Raketen anzusammeln, und dann die kältesten Tage des Jahres abgewartet. Zu diesem Zeitpunkt sank die Temperatur in weiten Teilen der Ukraine auf -20°C und darunter. Dieser Angriff bestätigt, dass Russland seine Schläge gegen die kritische Infrastruktur der Ukraine wiederaufgenommen hat. Die Strategie, Angriffe mit extremen Wetterbedingungen zu kombinieren, zielt darauf ab, den Widerstandswillen der Bevölkerung zu brechen.
Der Raketenbeschuss unterstreicht die enormen Risiken, denen die ukrainische Bevölkerung im Winter ausgesetzt ist, nachdem die Energieinfrastruktur durch vorherige Attacken bereits stark geschwächt wurde. Angesichts der anhaltenden Bedrohung durch Russland ist die fortgesetzte internationale Unterstützung für den Schutz der Infrastruktur und der Zivilbevölkerung von entscheidender Bedeutung. Die Situation erfordert dringende Maßnahmen, um eine humanitäre Katastrophe in der Kälte zu verhindern.
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