Massiver Angriff auf die Ukraine: Sieben Tote in Charkiw nach Raketen- und Drohnenhagel.
Der Angriff am 7. März 2023
Nach Angaben von UATV: Am 7. März 2023 überzog Russland die Ukraine mit einem massiven Luftschlag. Insgesamt wurden 29 Raketen und 480 Kampfdrohnen eingesetzt, wobei etwa die Hälfte der Raketen ballistischer Natur war. Das primäre Ziel der Angriffe war die Energieinfrastruktur in den Regionen Kiew, Chmelnyzkyj und Tscherniwzi sowie eine Eisenbahnstrecke in der Oblast Schytomyr. Schäden wurden zudem in den Oblasten Dnipropetrowsk, Saporischschja, Winnyzja, Odessa, Poltawa, Sumy und Tscherkassy registriert. Dieser koordinierte Angriff auf weite Teile des Landes zeigt die systematische Eskalation der Kriegsführung.
Folgen für die Zivilbevölkerung
Die schwersten menschlichen Verluste gab es in Charkiw, wo sieben Menschen starben und mehr als zehn, darunter Kinder, verletzt wurden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte dazu:
'Seit der Nacht dauern die Bergungsarbeiten an einem Wohnhaus in Charkiw nach dem russischen Angriff mit einer ballistischen Rakete an. Leider sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Mehr als zehn Personen wurden verletzt, darunter Kinder. Unter den Trümmern könnten noch Menschen sein. Alle notwendigen Dienste sind vor Ort im Einsatz, um Leben zu retten.' Wolodymyr Selenskyj
Insgesamt setzte Russland 509 Luftangriffsmittel gegen die Ukraine ein, darunter 26 Kampfdrohnen an 22 verschiedenen Orten. Präsident Selenskyj betonte weiter:
'Russland hat seine Versuche nicht aufgegeben, die Wohn- und kritische Infrastruktur der Ukraine zu zerstören. Das bedeutet, dass die Unterstützung fortgesetzt werden muss. Das PURL-Programm muss mindestens genauso aktiv weiterlaufen. Wir setzen auf eine aktive Zusammenarbeit mit der EU, um einen größeren Schutz für unsere Menschen zu gewährleisten.' Wolodymyr Selenskyj
Dieser massive Schlag ist ein weiterer Akt in Russlands aggressiver Kriegsführung und unterstreicht die anhaltende Gefahr für Zivilisten und lebenswichtige Einrichtungen. Angesichts des Ausmaßes der Angriffe appelliert die ukrainische Führung an die internationale Gemeinschaft, ihre Unterstützung fortzusetzen und Programme zum Schutz der Bevölkerung zu intensivieren. Die Ereignisse des 7. März machen deutlich, dass der Konflikt unvermindert internationale Aufmerksamkeit und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der ukrainischen Bevölkerung erfordert.
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