Massiver Raketenangriff auf die Ukraine: Luftabwehr meldet 342 abgefangene Ziele.

Massiver Raketenangriff auf die Ukraine: Luftabwehr meldet 342 abgefangene Ziele
Massiver Raketenangriff auf die Ukraine: Luftabwehr meldet 342 abgefangene Ziele

Russlands großangelegter Angriff am 20. Januar 2023

Nach Angaben von UATV: Am 20. Januar 2023 griff Russland die Ukraine mit einem massiven Raketen- und Drohnenbeschuss an. Bei diesem koordinierten Angriff kamen folgende Waffen zum Einsatz:

  • eine seegestützte Hyperschallrakete vom Typ 'Zirkon'
  • 18 ballistische Raketen der Typen 'Iskander-M' und S-300
  • 15 Marschflugkörper des Typs Ch-101
  • 339 Angriffsdrohnen, darunter 250 vom Typ 'Shahed'

Das Hauptzielgebiet war die Region um die Hauptstadt Kiew.

Nach vorläufigen Angaben konnten bis 10:00 Uhr 342 dieser Flugkörper abgeschossen oder elektronisch gestört werden – ein Beleg für die hohe Aktivität der ukrainischen Luftabwehr. Dennoch schlugen 5 Raketen und 24 Drohnen an insgesamt 11 verschiedenen Orten ein. In früheren Meldungen waren bereits Treffer auf ein Industrieziel in der Region Poltawa sowie Angriffe auf die Gebiete Kiew, Dnipropetrowsk, Odessa und Winnyzja gemeldet worden. Solche Angriffe gehören seit Kriegsbeginn zur russischen Taktik, um die ukrainische Infrastruktur zu zermürben.

Abschussgebiete der Angriffswaffen

Die Raketen und Drohnen starteten von verschiedenen Standorten aus, unter anderem aus den Regionen:

  • Kursk
  • Orjol
  • Millerowo
  • Primorsko-Achtarsk
  • Shatalovo
  • Brjansk
  • Gwardeiskoje
  • Tschauda
  • sowie dem vorübergehend besetzten Donezk
Die Luftstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte teilten mit: 'Nach vorläufigen Daten wurden bis 10:00 Uhr durch die Luftverteidigung 342 Ziele abgeschossen/unterdrückt.'

Dieser Angriff unterstreicht erneut die angespannte Lage an der Front und die Intensität der russischen Militäroperationen. Der gleichzeitige Einsatz einer breiten Palette an Waffensystemen, darunter eine große Anzahl kostengünstiger Drohnen, deutet auf eine weitere Eskalation der Kampfhandlungen hin. Die aktive Gegenwehr der ukrainischen Luftverteidigung zeigt zwar deren Abwehrbereitschaft, kann jedoch nicht alle zivilen Opfer und Schäden verhindern.


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