Über 600 Angriffe auf die Region Saporischschja: Zivile Opfer zu beklagen.

Über 600 Angriffe auf die Region Saporischschja: Zivile Opfer zu beklagen
Über 600 Angriffe auf die Region Saporischschja: Zivile Opfer zu beklagen

Russische Angriffe auf die Regionen Saporischschja, Mykolajiw und Dnipropetrowsk

Nach Angaben von TSN.ua: Am 25. Februar 2023 griffen russische Truppen die Regionen Saporischschja, Mykolajiw und Dnipropetrowsk mit Flugzeugen, Artillerie und Drohnen an. Die Angriffe forderten zivile Todesopfer und verursachten schwere Schäden an der Infrastruktur. Diese massive Attacke ist Teil der anhaltenden Eskalation im Süden und Osten der Ukraine.

Allein im Gebiet Saporischschja wurden 643 Schläge gegen 32 Ortschaften geführt. Im Rajon Saporischschja kamen vier Menschen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Die russische Armee flog zudem 12 Luftangriffe auf diese Orte, führte 401 Attacken mit verschiedenen Drohnentypen durch und schlug 223 Mal mit Artillerie in mehreren Siedlungen ein.

Lage in den Regionen Mykolajiw und Dnipropetrowsk

In der Region Mykolajiw zielten die Angriffe auf kritische und Verkehrsinfrastruktur, wobei hier keine Opfer gemeldet wurden. In der Region Dnipropetrowsk bleibt die Lage angespannt, besonders im Rajon Synelnykowe. Dort starben in der Pokrowska-Gemeinde zwei Zivilisten, fünf weitere wurden verletzt. In der Gemeinde Wassylkiw erlitt ein 61-jähriger Mann Verletzungen. Die ukrainischen Luftstreitkräfte konnten 95 von 115 russischen Angriffsdrohnen abschießen, die das Land an diesem Tag attackierten.

„Ich wende mich an alle Bewohner, die eine obligatorische Evakuierung abgelehnt haben. Die Bedrohung ist sehr ernst. Kein Besitz ist ein Menschenleben wert“, betonte Mykola Lukaschuk.

Er sprach außerdem den Angehörigen der Getöteten sein Beileid aus und wünschte den Verletzten schnelle Genesung. Dabei dankte er ausdrücklich den Rettungskräften des Staatlichen Notfalldienstes (DSNS) für ihren gefährlichen Einsatz:

„Aufrichtiges Mitgefühl den Familien der Opfer. Schnelle Genesung den Verletzten. Und ein großer Dank an unsere DSNS-Retter, die unter solch gefährlichen Bedingungen arbeiten.“

Seit Beginn der großangelegten Invasion hat Russland über 13.000 Raketen, 88.000 Drohnen und mehr als 120.500 gelenkte Fliegerbomben auf die Ukraine abgefeuert. Die Situation bleibt angespannt, und die ukrainischen Streitkräfte setzen ihren Widerstand gegen die Aggression fort. Die wiederholten Appelle zur Evakuierung zeigen, wie sehr der Krieg den Alltag der Zivilbevölkerung bestimmt.


Lesen Sie auch

Werbung