Hunderte Angriffe auf Zivilisten: Russland bombardiert ukrainische Städte.
Raketen und Drohnen treffen am 27. Februar 2023 die Zivilbevölkerung
Nach Angaben von UATV: Am 27. Februar 2023 setzte die russische Armee ihre Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine fort. Die Städte Saporischschja, Odessa, Charkiw und Sumy wurden erneut bombardiert. Unter den Opfern befanden sich auch Kinder, Wohnhäuser und Infrastruktur wurden zerstört. Laut Iwan Fedorow, dem Leiter der Militärverwaltung der Oblast Saporischschja, gab es allein in dieser Region innerhalb von 24 Stunden 729 Angriffe auf 37 Ortschaften.
Bei einem Drohnenangriff auf Saporischschja wurden 17 Personen verletzt, darunter ein Jugendlicher. In der gesamten Oblast wurden zudem 694 Schadensmeldungen zu Wohnungen, Fahrzeugen und Infrastrukturobjekten registriert. Die schweren Folgen trafen auch andere Regionen:
- Im Rajon Kupjansk in der Oblast Charkiw tötete eine Drohne einen Mann und verletzte eine Frau.
- In der Oblast Odessa wurden bei einem Beschuss zwei Menschen verletzt, eines der Opfer war ein Kind.
Im Zentrum von Sumy griffen russische Truppen ein Hotel an; nach aktuellen Informationen gab es dort jedoch keine Verletzten. Bereits in der Nacht zum 26. Februar hatte die russische Armee Charkiw mit 18 Kampfdrohnen und zwei ballistischen 'Iskander-M'-Raketen beschossen. Wie der ukrainische Katastrophenschutz mitteilte, wurde dabei ein Gebäude auf dem Gelände eines Kindergartens getroffen und zerstört, was einen Brand auslöste. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell löschen. Diese Angriffswelle ist Teil einer anhaltenden Eskalation, die vor allem die Zivilbevölkerung trifft.
Anhaltende Eskalation mit verheerenden Folgen
Die russischen Angriffe richten weiterhin schwere Schäden unter der Zivilbevölkerung der Ukraine an und fordern Menschenleben.
Diese Vorfälle zeigen, wie der Konflikt in der Ukraine weiter eskaliert, während unbeteiligte Zivilisten erneut zu Opfern militärischer Handlungen werden.
Die Verschärfung der Lage in Regionen wie Saporischschja, Charkiw und Odessa gefährdet die Sicherheit der Menschen und behindert den Wiederaufbau der bereits schwer beschädigten Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft die Entwicklungen aufmerksam verfolgt und der Ukraine in dieser schwierigen Zeit die notwendige Unterstützung zukommen lässt.
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