Kontantyniwka mit weißem Phosphor beschossen – nur noch 2000 Zivilisten in der Stadt.
Angriff mit verbotenen Brandwaffen
Nach Angaben von UATV: Russische Streitkräfte haben die Stadt Kontantyniwka im Gebiet Donezk mit Phosphormunition angegriffen, deren Einsatz als Kriegswaffe international geächtet ist. In der Stadt halten sich noch etwa 2000 Zivilisten auf, was die humanitäre Lage vor Ort extrem gefährlich macht. Derartige Angriffe verstoßen klar gegen das humanitäre Völkerrecht.
Systematischer Einsatz verbotener Substanzen
Die Dokumentation belegt ein erschreckendes Muster: Von Februar 2023 bis Mai 2025 wurden insgesamt 9388 Fälle registriert, in denen russische Truppen Munition mit gefährlichen chemischen Substanzen in der Ukraine einsetzten. Diese Zahl unterstreicht den systematischen Charakter dieser Kriegsführung.
Piloten der Einheit R.V. des 3. mechanisierten Bataillons filmten die russischen Phosphorangriffe auf ein Wohnviertel der Stadt. Die Angriffe erfolgten während Operationen der 28. separaten mechanisierten Brigade "Ritter des Winterfeldzugs", die in dieser Region im Einsatz ist. Die Lage in Kontantyniwka bleibt angespannt, und weitere Attacken hätten verheerende Folgen für die verbliebene Zivilbevölkerung.
Der Einsatz geächteter Waffen wie weißer Phosphor gegen Wohngebiete ruft internationale Empörung hervor und dürfte die Forderungen nach weiteren Sanktionen gegen Russland verstärken. Die humanitäre Krise in der Region verschärft sich dadurch akut, da Tausende Zivilisten unmittelbar bedroht sind. Solche Attacken vertiefen die Gesamtkrise in der Ukraine und eskalieren die Gewalt im Konflikt weiter.
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