Neunter Großangriff auf DTEK-Kraftwerke fordert Todesopfer.

Neunter Großangriff auf DTEK-Kraftwerke fordert Todesopfer
Neunter Großangriff auf DTEK-Kraftwerke fordert Todesopfer

Serie von Angriffen auf ukrainische Energieversorger

Nach Angaben von Novyny.live: Am 3. Februar hat Russland erneut einen koordinierten Schlag gegen Wärmekraftwerke des ukrainischen Energiekonzerns DTEK geführt. Dabei wurden Anlagen beschädigt und Mitarbeiter verletzt oder getötet. Es handelt sich bereits um den neunten massiven Angriff dieser Art seit Oktober 2025. Die gezielten Attacken auf die kritische Infrastruktur sind Teil einer lang andauernden Offensive, die das Stromnetz des Landes destabilisieren soll.

Seit Beginn der großangelegten Invasion wurden Kraftwerke von DTEK über 220 Mal angegriffen. Die Bilanz dieser Attacken ist verheerend: 59 Energiearbeiter erlitten Verletzungen, vier Beschäftigte kamen ums Leben. Diese Zahlen verdeutlichen die extreme Gefährdungslage für das Personal, das unter Lebensgefahr die Grundversorgung aufrechterhält.

Strategische Zerstörung der Stromversorgung

Die systematischen Angriffe zeigen eine klare Strategie des Aggressors, die Energieversorgung der Ukraine nachhaltig zu schwächen. Neben dem physischen Schutz der Anlagen gewinnt auch die psychologische Unterstützung der oft überlasteten Belegschaft an Bedeutung. Die anhaltenden Attacken unterstreichen die dringende Notwendigkeit internationaler Unterstützung, um die Energiesicherheit der Ukraine zu stärken und die Widerstandsfähigkeit des Systems zu erhöhen.

Ohne verstärkte Hilfe von Partnern bleibt die Energieinfrastruktur ein verwundbares Ziel in diesem hybriden Krieg.


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