Fünf Tote bei russischem Drohnenangriff auf ukrainischen Personenzug.
Zivilisten in Zugabteil getroffen
Nach Angaben von UATV: Am 27. Januar 2023 griffen russische Streitkräfte einen Personenzug in der Region Charkiw an. Der Angriff forderte fünf Todesopfer und zwei Verletzte. Der Vorfall ereignete sich nahe dem Dorf Jasykowe im Rajon Isjum, als der Zug auf der Strecke 'Tschop – Charkiw – Barwinkowe' mehr als 200 Fahrgäste beförderte.
Der Angriff wurde mit drei unbemannten Flugkörpern ausgeführt. Einer der Drohnen traf einen Waggon, in dem sich 18 Menschen aufhielten. Fünf von ihnen starben, zwei wurden verwundet. Dieser gezielte Beschuss eines zivilen Verkehrsmittels löste landesweit Entsetzen und Empörung aus. Solche Angriffe verletzen das humanitäre Völkerrecht, das Zivilisten und zivile Infrastruktur schützen soll.
Ukrainischer Präsident verurteilt Kriegsverbrechen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zu dem Vorfall und stellte klar:
„Es kann kein militärisches Ziel dafür geben, Zivilisten in einem Zugwaggon zu töten.“Er betonte zudem, dass
„die Russen ihre Fähigkeiten zum Töten und Terrorisieren erheblich ausgebaut haben“. Diese Aussagen spiegeln die tiefe Sorge um den Schutz der Zivilbevölkerung im Krieg wider.
Der Vorfall unterstreicht die wachsende Gefahr für ukrainische Zivilisten, da Angriffe auf nicht-militärische Ziele im Kriegsverlauf zunehmen. Die Reaktion des Staatspräsidenten zeigt die Ernsthaftigkeit der Lage und die Notwendigkeit internationaler Verurteilung solcher Handlungen, die im Rahmen eines bewaffneten Konflikts keinerlei Rechtfertigung finden.
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