Schwerer Angriff auf Kiew: Dovzhenko-Filmstudio verliert riesiges Kostümarchiv.
Angriff auf das Dovzhenko-Filmstudio
Nach Angaben von Novyny.live: Am 15. Juni 2026 wurde das Dovzhenko-Filmstudio in Kiew Ziel eines russischen Angriffs, der in der Hauptstadt erhebliche Zerstörung verursachte. Die Kostümabteilung wurde getroffen und brannte vollständig aus – dabei ging die größte Kostümsammlung der Ukraine verloren. Insgesamt wurden rund einhunderttausend Kostüme und drei Millionen Kleidungsstücke vernichtet, ein unermesslicher kultureller Verlust. Zur Einordnung: Diese Sammlung umfasste Stücke aus mehreren Jahrhunderten ukrainischer Film- und Theatergeschichte.
Folgen des Angriffs
Darüber hinaus wurden Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt, und auch das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Höhlenkloster Kiew-Petschersk erlitt Schäden. Beim Angriff geriet das Dach der Mariä-Entschlafens-Kathedrale in der Lawra in Brand. Mehr als zwanzig Menschen wurden verletzt, was die Schwere der Lage und das Ausmaß der Folgen dieser Aggression unterstreicht.
Der Angriff auf das Dovzhenko-Filmstudio ist ein weiteres Beispiel für den bewaffneten Konflikt, der weiterhin Kultur- und historische Stätten der Ukraine sowie das Leben ihrer Bürger schädigt.
Dieser Vorfall verdeutlicht nicht nur militärische Aggression, sondern auch kulturellen Völkermord, da der Verlust so bedeutender kultureller Artefakte wie Kostüme langfristige Auswirkungen auf die Identität und das Erbe des ukrainischen Volkes hat.
Der Angriff auf das Höhlenkloster Kiew-Petschersk, ein wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum, zeigt das Ausmaß der Zerstörung, das zwangsläufig die internationale Wahrnehmung des Konflikts in der Ukraine und seiner Folgen für das globale Kulturerbe beeinflussen wird.
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