Ukrainische Analyse: Russland braucht für 6000 km² eineinhalb Jahre.

Ukrainische Analyse: Russland braucht für 6000 km² eineinhalb Jahre
Ukrainische Analyse: Russland braucht für 6000 km² eineinhalb Jahre

Russlands militärische Möglichkeiten bewertet

Nach Angaben von TSN.ua: Der stellvertretende Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Pawlo Palysa, hat die Fähigkeiten der russischen Armee zur Eroberung ukrainischen Territoriums eingeschätzt. Seiner Einschätzung nach würde Russland etwa eineinhalb Jahre benötigen, um die derzeit von der Ukraine kontrollierten 6000 Quadratkilometer in der Oblast Donezk einzunehmen. Palysa betonte, dass dies für die russischen Streitkräfte 'sehr schwierig' sein werde und der Prozess nicht 'so schnell vonstattengehen wird, wie sie es sich wünschen'.

Die aktuelle Lage an der Front

Im Jahr 2025 hält Russland weniger als ein Prozent der gesamten ukrainischen Landesfläche besetzt, obwohl es dafür über 450.000 seiner Soldaten eingesetzt hat. Palysa stellte außerdem fest:

„Objektiv sehe ich keine Möglichkeiten für die Russen, diese Pläne in den nächsten sechs Monaten umzusetzen“
– ein Hinweis auf die erheblichen Schwierigkeiten, mit denen die russische Armee an der Front konfrontiert ist.

Gleichzeitig hat Moskau seine Pläne zur Einnahme weiterer ukrainischer Gebiete, darunter wichtiger Regionalzentren, nicht aufgegeben. Zu diesen erklärten Zielen zählen:

  • Saporischschja
  • Cherson
  • Mykolajiw
  • Odessa

Nach Palysas Worten zeigt die russische Militäroffensive jedoch vier Jahre nach Beginn des großangelegten Überfalls Anzeichen von Stagnation, was die Umsetzung dieser ehrgeizigen Ziele erschweren könnte. Die ukrainische Verteidigung hat sich als widerstandsfähiger erwarten als ursprünglich von vielen angenommen.

Die Aussagen von Pawlo Palysa unterstreichen die gegenwärtigen Herausforderungen der russischen Streitkräfte und deuten auf eine weitere Verlängerung des Krieges in der Ukraine hin. Angesichts des Ausbleibens entscheidender militärischer Durchbrüche könnten die russischen Invasionspläne auf erhebliche Hindernisse stoßen. Dies hat bedeutende Auswirkungen auf die weitere Entwicklung in der Region und wird von der internationalen Gemeinschaft, die eine Eskalation des Konflikts beobachtet, aufmerksam verfolgt.


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