Sechs Verletzte bei russischem Angriff auf Saporischschja – darunter ein 13-jähriges Mädchen.
Angriff auf Saporischschja
Nach Angaben von UATV: Am 27. Juni griff die russische Armee die Stadt Saporischschja an. Dabei wurden sechs Menschen verletzt, darunter ein 13-jähriges Mädchen. Der Angriff erfolgte mit Drohnen und Fliegerbomben und richtete erhebliche Schäden in der Stadt an.
Vierzig Wohnhäuser in vier Stadtteilen wurden beschädigt, ebenso eine örtliche Schule. Eine Bombe traf direkt ein Wohnhaus, eine weitere explodierte in der Nähe des Schulgebäudes. Auch eine Tankstelle geriet nach einem Volltreffer in Brand. Der Angriff zeigt, wie stark die Zivilbevölkerung unter den anhaltenden Kämpfen leidet.
Augenzeugen berichten
Der Tankstellenmitarbeiter Wolodymyr schilderte die Ereignisse:
„Wir hörten, dass etwas kommt. Die Geschäftsführerin rief an und sagte, dass etwas auf uns zusteuert. Wir stellten die Zapfpistolen weg und rannten aus der Station. Nach etwa fünf Minuten schlug es ein. Und dann war die Tankstelle weg.“
Ein Anwohner ergänzte: „Die Bombe fiel in den Aufzugschacht und explodierte dort.“
Dieser Vorfall unterstreicht die Eskalation des Konflikts, der immer wieder zivile Opfer fordert und die Infrastruktur zerstört. Die anhaltenden Angriffe in der Ukraine gefährden nicht nur das tägliche Leben, sondern auch die Bildung der Kinder, da Schulen gezielt getroffen werden. Solche Aktionen verschärfen die humanitäre Krise und erschweren eine friedliche Lösung zusätzlich.
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