Drohnenangriff auf Saporischschja trifft Klinik: Neun Verletzte.
Schwerer Angriff auf Wohngebiete
Nach Angaben von UATV: Bei einem massiven Drohnenangriff russischer Streitkräfte auf die südukrainische Stadt Saporischschja wurden am 1. Februar 2023 neun Menschen verletzt. Die unbemannten Flugkörper schlugen in Wohnvierteln ein, einer davon traf direkt ein Gebäude des örtlichen Geburtshauses. Die Angriffe verursachten schwere Schäden: 15 Mehrfamilienhäuser und zwei Privathäuser wurden zerstört. Solche Angriffe auf zivile Infrastruktur verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht.
Unter den Verletzten befanden sich auch medizinisches Personal und Patienten einer Zahnarztpraxis, die bei einem Folgetreffer verwundet wurden. Zwei Frauen und ein vierjähriger Junge zählten ebenfalls zu den Opfern. Das Personal der Entbindungsklinik sowie Mütter mit ihren Neugeborenen hatten sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einem unterirdischen Schutzraum aufgehalten und blieben unverletzt.
Zeugen schildern die Gewalt der Explosionen
Augenzeugen berichten von der Wucht der Detonationen:
'Es gab eine sehr starke Explosion. Irgendwo sind da die Fenster rausgeflogen,' schilderte Maria.
Ein anderer Bewohner, Wolodymyr Boryssowytsch, fügte hinzu: 'Sehr viele Fenster, ungefähr 100. Es gibt mehrere Personen, die von Glassplittern verletzt wurden.'
Laut Angaben der behandelnden Ärzte lehnten einige der verletzten Frauen einen Krankenhausaufenthalt ab. Sie erklärten, sie würden 'nach Hause fahren. Den Kindern geht es gut, deshalb können sie entlassen werden,' berichtete Olha Waschenko.
Der Angriff löste in der bereits stark gebeutelten Stadt große Besorgnis aus und unterstrich die anhaltende Aggression russischer Truppen gegen Zivilisten. Die Lage wird durch die ständige Bedrohung weiterer Beschüsse verschärft, die das Leben der friedlichen Bevölkerung permanent gefährdet.
Dieser Vorfall spiegelt eine weitere Eskalation der Kriegshandlungen in der Ukraine wider. Die zunehmende Zahl von Angriffen auf rein zivile Wohngebiete zeigt eine bedrohliche Entwicklung des Konflikts auf, mit schwerwiegenden Folgen für den Schutz der Zivilbevölkerung. Saporischschja bleibt eine Hochrisikozone, dessen Einwohner sich weiterhin an die Bedingungen des Krieges anpassen und um ihr Leben sowie ihre Gesundheit fürchten müssen.
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