Neue Gefechtsköpfe und Rückkehr zu Importchips: Russische „Kalibr“-Marschflugkörper verändern sich.
Anpassungen bei den ‚Kalibr‘-Raketen
Nach Angaben von UATV: Das ukrainische Verteidigungsministerium gab am 9. Juni 2023 bekannt, dass sich die russischen Marschflugkörper vom Typ ‚Kalibr‘ seit Beginn der groß angelegten Invasion gewandelt haben. Bei im Frühjahr 2023 abgeschossenen Raketen wurde erstmals ein Streumunitionsgefechtskopf entdeckt. Dies zeigt, wie Russland seine militärischen Technologien weiterentwickelt.
Abhängigkeit von ausländischer Technik
In den Jahren 2023 und 2024 bemühte sich Russland, bei der Fertigung der ‚Kalibr‘ auf heimische Elektronik umzusteigen. Doch eine 2025 abgeschossene Rakete offenbarte, dass ihr Bordcomputer erneut ausländische Bauteile enthielt. Das beweist, dass das Land bei der Raketenproduktion weiterhin auf Importe angewiesen ist. Im Mai 2023 hatten die ukrainischen Streitkräfte elf ‚Kalibr‘-Marschflugkörper über ihrem Territorium zerstört.
Diese Abschüsse unterstreichen die erfolgreiche Abwehr russischer Angriffe durch die Ukraine und zeigen gleichzeitig den ständigen Wandel in der technischen Ausstattung der russischen Raketen. Die Lage um die ‚Kalibr‘-Raketen bleibt daher dynamisch und vielschichtig.
Die Modernisierung der russischen ‚Kalibr‘-Raketen und der Versuch, auf eigene Komponenten zu setzen, verdeutlichen, wie entscheidend technologische Unabhängigkeit im modernen Krieg ist. Die Abhängigkeit von Importen kann die Produktionseffizienz und die Einsatzfähigkeit der russischen Truppen beeinträchtigen. Auch die ukrainische Gegenwehr entwickelt sich stetig weiter, was die wachsenden Herausforderungen für die Verteidigungsstrategie des Landes widerspiegelt.
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