Russische Kriegsschiffe bleiben in Häfen: Lageeinschätzung für Schwarzes und Asowsches Meer.

Russische Kriegsschiffe bleiben in Häfen: Lageeinschätzung für Schwarzes und Asowsches Meer
Russische Kriegsschiffe bleiben in Häfen: Lageeinschätzung für Schwarzes und Asowsches Meer

Lage auf See

Nach Angaben von Novyny.live: Die Seeregion des Schwarzen und Asowschen Meeres bleibt unter Kontrolle. Wie der Sprecher der ukrainischen Marine, Dmytro Pletenchuk, in der Sendung 'Einheitliche Nachrichten' mitteilte, haben russische Kriegsschiffe keine Ausfahrten unternommen. Auch Angriffe von Seeträgern wurden nicht registriert. Allerdings ist weiterhin russische Luftaufklärung durch Flugzeuge und Drohnen präsent. Zudem gab es erneut Angriffe mit Kamikaze-Drohnen auf südliche Richtungen, insbesondere im Gebiet Cherson.

Pletenchuk beschrieb die Lage als stabil.

„Es gab keine Ausfahrten von Schiffen aufs Meer, der Einsatz von Waffen von Seeträgern wurde ebenfalls nicht festgestellt“
, so seine Aussage. Besorgniserregend sei jedoch, dass Russland zunehmend Flugzeuge mit technischen Mängeln einsetze. Seit Beginn des großangelegten Krieges vor fast vier Jahren hat Russland auf der besetzten Krim Dutzende Flugzeuge und Hubschrauber verloren – ein Indiz für die hohe Belastung des Materials.

Kommentare und Analyse

Dmytro Pletenchuk kommentierte auch die aktuelle Flugaktivität:

„Ich kann nicht sagen, dass die Flüge nach dem Abschuss der Su-34 deutlich weniger geworden sind. Ein Wendepunkt war der Abschuss einer Su-24 Ende 2023“
. Diese Vorfälle zeigen, dass die Lage im Luftraum angespannt bleibt, trotz aller Gegenmaßnahmen der ukrainischen Streitkräfte.

Die kontrollierte Seelage und die Inaktivität der russischen Marine deuten auf eine gewisse Stabilität in der Region hin. Die anhaltende Bedrohung aus der Luft durch Aufklärer und Angriffsdrohnen stellt für die Ukraine jedoch weiterhin eine erhebliche Herausforderung dar. Die hohen Verluste an russischer Flugtechnik könnten auf Schwächen in deren Wartung und Führung hindeuten. Dennoch erfordert die Luftbedrohung weiterhin die volle Aufmerksamkeit der ukrainischen Sicherheitskräfte.


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