Luftangriff auf Kramatorsk: Zwei Verletzte und massive Zerstörung.

Luftangriff auf Kramatorsk: Zwei Verletzte und massive Zerstörung
Luftangriff auf Kramatorsk: Zwei Verletzte und massive Zerstörung

Drei Bomben treffen Wohngebiet

Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Kramatorsk wurden am 7. Februar zwei Menschen verletzt. Die Angreifer warfen drei Fliegerbomben über einem Wohngebiet ab. Etwa 30 Häuser und eine Bildungseinrichtung wurden zerstört oder schwer beschädigt. Eine Frau musste aus den Trümmern ihres Hauses gerettet werden.

Die Detonationen beschädigten auch zahlreiche Fahrzeuge. Splitter der Bomben flogen weit umher und trafen weitere Gebäude und Infrastruktur. Die Druckwelle warf die Ehefrau eines Anwohners zu Boden. Am selben Tag schlugen Geschosse auch auf dem Gelände einer medizinischen Einrichtung der Stadt ein, wo ein Mann verletzt wurde.

Anwohner berichten von Angst und Zerstörung

Die Bewohner des Viertels sind zutiefst verängstigt. Eine Anwohnerin namens Raissa schildert die Folgen:

„Bei mir ist das Dach weggeflogen und die Fenster sind alle raus. Die Außentüren gehen nicht mehr zu. In der Hütte ist es eiskalt, es gibt keinen Strom, nichts.“

Ein weiterer Bewohner, Juri, hatte großes Glück im Unglück:

„Gegen halb vier ging ich in den Garten und sah drei Raketen. Knallte – und neben mir schlug so ein riesiger Splitter ein. Noch ein bisschen und er hätte mich halbiert. Sie schießen auf Zivilisten.“

Der Vorfall unterstreicht die prekäre humanitäre Lage in der Region, in der Zivilisten ständig durch den Krieg bedroht sind. Solche Angriffe gehören seit der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 zum grausamen Alltag in der Ostukraine.

Der Luftschlag auf Kramatorsk ist Teil einer anhaltenden Eskalation der Gewalt. Die lokale Bevölkerung leidet weiter unter den Folgen von Attacken, die nicht nur Infrastruktur, sondern auch Menschenleben zerstören. Diese Vorfälle zeigen, wie dringend der Schutz der Zivilbevölkerung in den Konfliktgebieten bleibt und internationale Unterstützung benötigt wird.


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