Russischer Luftangriff auf Slowjansk: Drei Verletzte, darunter ein Kind.

Russischer Luftangriff auf Slowjansk: Drei Verletzte, darunter ein Kind
Russischer Luftangriff auf Slowjansk: Drei Verletzte, darunter ein Kind

Luftangriff auf Slowjansk

Nach Angaben von UATV: Am 31. März 2023 bombardierten russische Streitkräfte ein Wohngebiet in Slowjansk, das in der Oblast Donezk liegt. Bei dem Angriff wurden Privathäuser und die städtische Infrastruktur getroffen. Ersten Erkenntnissen zufolge wurden zwei 250-Kilogramm-Sprengbomben abgeworfen, die mehr als 20 Privathäuser beschädigten.

Drei Personen erlitten Verletzungen, darunter ein 12-jähriges Mädchen. Darüber hinaus wurden folgende Einrichtungen in Mitleidenschaft gezogen:

  • ein Geschäft
  • Verwaltungsgebäude
  • medizinische Einrichtungen
  • ein Heizhaus
  • Nichtwohngebäude

Die Angriffe trafen auch die Eisenbahninfrastruktur von Slowjansk, wobei Gleisanlagen, ein Lokdepot und das Bahnhofsgebäude beschädigt wurden – letzteres erlitt zerbrochene Fenster. Vier Mitarbeiter des Lokdepots wurden verletzt, eine von ihnen befindet sich in einem kritischen Zustand.

Lage an der Front

Am 30. März registrierten die Behörden 1658 feindliche Angriffe auf die Frontlinie und Wohngebiete in der Donezk-Region. In der Nacht zum 31. März griff die russische Armee die Ukraine mit 289 Kampfdrohnen an, wobei 20 Drohnen an 11 Orten einschlugen.

Die Lage in Slowjansk wurde vom Leiter der städtischen Militärverwaltung, Wadym Ljach, geschildert.

Die Nationalpolizei präzisierte, dass sowohl zivile Objekte als auch die städtische Infrastruktur getroffen wurden. Auch das Ministerium für Gemeinschafts- und Territorialentwicklung berichtete über die Folgen der Attacken.

Dieser Luftangriff reiht sich in die jüngste Eskalation der Gewalt gegen zivile Ziele in der Ukraine ein. Die Schäden beeinträchtigen nicht nur das Leben der Anwohner, sondern verschärfen auch die humanitäre Lage in der Region. Betroffene Städte stehen vor großen Herausforderungen bei der Wiederherstellung der Infrastruktur und der Versorgung der Kriegsopfer.


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