Bis zu drei Stunden ohne Strom: Diese Regionen in der Ukraine trifft es im Sommer besonders hart.
Stromausfälle im Sommer: Was auf die Ukraine zukommt
Nach Angaben von Novyny.live: In den heißen Monaten drohen in Teilen der Ukraine Unterbrechungen der Stromversorgung. Grund ist der erhöhte Energiebedarf während Hitzewellen. Besonders betroffen sind Kiew, Odessa und die Oblast Dnipropetrowsk. Die täglichen Abschaltungen könnten sich auf zwei bis drei Stunden belaufen – vor allem an Tagen mit extremer Hitze, wenn die Belastung der Stromnetze um zwei Gigawatt ansteigt.
Bereits am 25. Juni wurden auf dem linken Kiewer Ufer notfallbedingte Stromabschaltungen verhängt. Wolodymyr Omeltschenko erklärte, dass die Versorgung voraussichtlich täglich für zwei bis drei Stunden unterbrochen wird.
„Derzeit handelt es sich ausschließlich um Notabschaltungen“– so seine Aussage.
Wetter und Krieg als Risikofaktoren für die Energieversorgung
In diesem Sommer hängt die Stabilität des ukrainischen Stromnetzes stark vom Wetter und von möglichen russischen Angriffen ab. Serhij Nahornjak versicherte, dass für Juli und August keine langanhaltenden Blackouts von sechs bis acht Stunden am Stück zu befürchten seien. Dennoch sollten die Bewohner von Kiew, Odessa, der Region Dnipropetrowsk sowie der Frontgebiete an heißen Tagen mit temporären Stromausfällen rechnen.
Die geplanten Abschaltungen sind nicht allein auf die sommerliche Hitze zurückzuführen, sondern auch auf die angespannte Lage der Energieinfrastruktur infolge des Krieges. Die Energieversorger bemühen sich, längere Versorgungsunterbrechungen zu vermeiden, die den Alltag der Menschen massiv beeinträchtigen würden. Angesichts der anhaltenden Bedrohung durch russische Attacken wird die Vorbereitung auf mögliche Stromausfälle für die Bevölkerung zunehmend überlebenswichtig.
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