Kramatorsk: Drohnenangriff löst Feuer in Wohnhaus aus.
Wohnhaus nach Drohnenangriff in Flammen
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 24. Februar kam es in Kramatorsk in der Region Donezk zu einem Angriff auf ein mehrstöckiges Wohngebäude. Gegen 00:20 Uhr traf eine russische Drohne vom Typ 'Geran-2' das Haus und löste einen Brand in den oberen Stockwerken aus. Personen kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden.
Die Druckwaffe der Explosion richtete jedoch in der Umgebung erhebliche Schäden an. Neun Wohnhäuser, zwei Bildungseinrichtungen und zwei Autos wurden beschädigt. Augenzeugen berichten von einem ungewöhnlich lauten Drohnengeräusch vor dem Einschlag.
„Gegen Mitternacht war zu hören, dass eine Drohne oder ein UAV flog. Sie war extrem laut, von diesem Geräusch sind wir aufgewacht“, schildert die Bewohnerin Nadija.
Angespannte Sicherheitslage in der Region
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Angriffen ein. Bereits am 23. Februar waren bei russischen Beschüssen in der Region fünf Menschen verletzt worden. Die Lage bleibt angespannt, und Attacken auf zivile Ziele sorgen weiterhin für große Besorgnis unter der Bevölkerung.
Der Angriff auf Kramatorsk ist Teil einer Eskalation, bei der zivile Infrastruktur im Ukraine-Krieg immer wieder ins Visier gerät. Solche Vorfälle verdeutlichen die ständigen Risiken für die Zivilbevölkerung in den Kampfgebieten und werfen Fragen zum humanitären Schutz auf. Die Sicherheit von Zivilpersonen und zivilen Objekten bleibt eine der dringlichsten Herausforderungen in diesem anhaltenden Konflikt.
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