Kampfdrohne vom Typ 'Molniya' über Kinderkrankenhaus in Cherson abgefangen.

Kampfdrohne vom Typ 'Molniya' über Kinderkrankenhaus in Cherson abgefangen
Kampfdrohne vom Typ 'Molniya' über Kinderkrankenhaus in Cherson abgefangen

Angriff auf Kinderklinik in Cherson

Nach Angaben von TSN.ua: Am 27. März griffen russische Truppen ein Kinderkrankenhaus in Cherson mit einer 'Molniya'-Kampfdrohne an. Spezialisten der polizeilichen Sprengstoffabteilung konnten das unbemannte Fluggerät noch vor Ort unschädlich machen und die gefährliche Fracht zur späteren Vernichtung sicherstellen. Der Vorfall reiht sich in eine Serie massiver Beschießungen ein, die die Region Cherson erschüttern.

Folgen des Beschusses

Bei den Angriffen in der Region kam eine 66-jährige Frau ums Leben. Ein 51-jähriger Mann erlitt in Beryslaw durch eine Mine eine Beinverletzung. Unter feindlichem Beschuss standen zahlreiche Ortschaften, darunter:

  • Cherson
  • Sadowe
  • Prydniprowske
  • Nowodmytriwka
  • Sofijiwka
  • Antoniwka
  • Darjiwka
  • Symywyk
  • Dniprowske
  • Molodischne
  • Biloserka
  • Jantarne
  • Weletenske
  • Roslyw
  • Tomyna Balka
  • Stanislaw
  • Oleksandriwka
  • Schyroka Balka
  • Naddniprjanske
  • Kysomys
  • Beryslaw
  • Nowoworonzowka
  • Noworajsk
  • Osokoriwka
  • Ljubymiwka
  • Rakiwka
  • Chreschtscheniwka
  • Nadijiwka
  • Kosazke
  • Wesele

Neben den menschlichen Opfern wurden zwei Mehrfamilienhäuser und zehn Privathäuser beschädigt. Auch ein Objekt der kritischen Infrastruktur, ein Verwaltungsgebäude und ein Fahrzeug wurden getroffen. Diese Ereignisse zeigen, dass die Gewalt in der Region unvermindert anhält und zu erheblichen Zerstörungen und Verlusten führt.

Die Lage im Gebiet Cherson bleibt äußerst angespannt: Regelmäßige Beschießungen fordern Todesopfer und verursachen massive materielle Schäden. Der gezielte Angriff auf eine Kinderklinik unterstreicht die Schwere der humanitären Krise, der die Bewohner der Region ausgesetzt sind. Die internationale Gemeinschaft ist daher aufgerufen, die Situation in der Ukraine weiterhin genau zu verfolgen und Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu ergreifen.


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