Russischer Onkologe muss für Mordaufrufe gegen Putin 5,5 Jahre in Haft.

Russischer Onkologe muss für Mordaufrufe gegen Putin 5,5 Jahre in Haft
Russischer Onkologe muss für Mordaufrufe gegen Putin 5,5 Jahre in Haft

Der Fall des Arztes Jegor Woschtschinin

Nach Angaben von TSN.ua: Ein Gericht in Russland hat den 51-jährigen Onkologen Jegor Woschtschinin aus Sankt Petersburg wegen Aufrufs zum Terrorismus schuldig gesprochen. Der Mediziner hatte in Telegram-Kommentaren im Oktober 2023 und Dezember 2024 zur Ermordung hochrangiger Politiker wie Präsident Wladimir Putin und Duma-Sprecher Wjatscheslaw Wolodin aufgerufen. Solche Äußerungen werden von den Behörden mit großer Härte verfolgt.

Im Juli 2025 nahmen ihn FSB-Mitarbeiter fest. Das Strafmaß fiel auf 5,5 Jahre Freiheitsentzug in einer Strafkolonie des allgemeinen Regimes aus. Zusätzlich erhielt Woschtschinin ein zweijähriges Verbot, Inhalte im Internet zu veröffentlichen. Der Fall zeigt exemplarisch, wie strikt Russland gegen mutmaßliche Gewaltaufrufe vorgeht.

Teil eines größeren Trends

Das Urteil reiht sich in eine Reihe ähnlicher Fälle ein, in denen der russische Staat konsequent gegen jegliche Äußerungen vorgeht, die als Aufruf zu Gewalt oder Destabilisierung gewertet werden können. Die verschärfte Kontrolle des Internets und sozialer Netzwerke in den vergangenen Jahren dient dem erklärten Ziel, oppositionelle Stimmen einzudämmen und die innere Stabilität zu wahren.

Das Urteil gegen Woschtschinin könnte als abschreckendes Beispiel für andere dienen und unterstreicht die schwerwiegenden Konsequenzen von Gewaltaufrufen in der russischen Gesellschaft. — Quelle unbekannt

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