Russischer Durchbruch bei Lyman gescheitert: Hohe Verluste des Gegners binnen 24 Stunden.
Fehlgeschlagener Angriff im Raum Lyman-Borowa
Nach Angaben von Novyny.live: Am 19. März 2023 versuchten russische Truppen mit massiven Kräften, die Frontlinie im Abschnitt Lyman-Borowa zu durchbrechen. Dazu setzte der Gegner die 1. Panzerarmee und die 20. kombinierte Armee der Russischen Föderation ein. Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit scheiterte der Vorstoß an der ukrainischen Verteidigung – die Angreifer erlitten schwere Verluste und konnten ihre Ziele nicht erreichen. Zum besseren Verständnis: Der ukrainische Generalstab hatte bereits in den Wochen zuvor eine verstärkte Truppenkonzentration in diesem Gebiet gemeldet.
Verluste an Personal und Material
Für die Offensive zog der Feind über 500 Infanteristen, 28 gepanzerte Fahrzeuge und mehr als 100 motorisierte Einheiten zusammen. Nach Angaben militärischer Quellen verlor die russische Armee dabei:
- 84 motorisierte Fahrzeuge
- 11 Schützenpanzer und gepanzerte Mannschaftstransporter
- drei Kampfpanzer
- über 160 unbemannte Luftfahrzeuge
- ein Flammenwerfer-System TOS-1 'Solntsepyok' sowie fünf Geschütze
Im Verlauf der Kämpfe neutralisierten Brigaden und Regimenter des Korps 405 feindliche Soldaten. Davon wurden 288 als irreversible Verluste eingestuft, die übrigen als Verwundete. Diese Zahlen unterstreichen die Härte der Gefechte.
„Eineinhalb Monate lang beobachteten wir Anzeichen der Vorbereitung einer Offensive.“
Andrij Bilezkyj
Der gescheiterte Durchbruchsversuch im Raum Lyman-Borowa zeigt nicht nur die anhaltende Aktivität der russischen Streitkräfte, sondern auch deren erhebliche Einbußen, die mit solchen Operationen einhergehen.
Dieses Ereignis verdeutlicht die fortgesetzten Kampfhandlungen in der Ostukraine, wo beide Seiten versuchen, den Kriegsverlauf zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Die hohen Verluste der russischen Seite könnten auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung ihrer strategischen Pläne hindeuten, ebenso wie auf eine mögliche Anpassung der ukrainischen Taktik, die den Angreifern effektiv entgegenwirkt. Es bleibt wichtig, die weitere Entwicklung in dieser Region zu verfolgen, da die Gefechte die Gesamtdynamik des Konflikts beeinflussen könnten.
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